Indikatoren zum Thema »Erwerbstätigkeit«

Aussage

Der Indikator gibt Aufschluss über den Anteil der hochqualifizierten Arbeitnehmer gemessen an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, für die eine Angabe zur Berufsausbildung vorliegt. Die Qualifikation für den Beruf ist heute eine wichtige Voraussetzung, um sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Beschäftigungschancen sind umso günstiger, je höher das erreichte berufliche Qualifikationsniveau ist. Die besten Beschäftigungschancen haben Personen, die einen Abschluss an einer wissenschaftlichen Hochschule, Universität oder an einer Fachhochschule vorweisen können.

Schaubild: Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit hoher Qualifikation in Deutschland 2011 nach Bundesländern

Ergebnisse

In Baden-Württemberg konnten im Jahr 2011 13,5 % der rund 3,98 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einen Abschluss an einer wissenschaftlichen Hochschule, Universität oder an einer Fachhochschule vorweisen. Bundesweit lag die Akademikerquote bei 13,3 %. In 6 Bundesländern, darunter auch Baden-Württemberg, war der Anteil der hochqualifizierten Arbeitnehmer an den Beschäftigten über dem Durchschnitt. In 10 Bundesländern lag der Anteil unter dem Durchschnitt aller Bundesländer.

Definition / Berechnung
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Abschluss an einer wissenschaftlichen Hochschule, Universität oder Fachhochschule / Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, für die eine Angabe zur Berufsausbildung vorliegt × 100
Datenquelle
Bundesagentur für Arbeit: Beschäftigtenstatistik
Mögliche regionale Gliederung
Gemeinde, Kreis, Land
Periodizität
Vierteljährlich
Nächste Aktualisierung
Februar 2013
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland 2011 nach Bundesländern
BundesländerSozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort am 30.06.2011
insgesamt 1)mit Angabe zur Berufsausbildungmit Abschluss an einer wissenschaftlichen Hochschule, Universität oder Fachhochschule
insgesamtAnteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Angabe zur Beraufsausbildung
Anzahl%

Stichtag 30.06.

1) einschl. Fälle ohne Angabe zur Berufsausbildung

Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Baden-Württemberg3.983.8473.437.261464.63313,5
Bayern4.703.3133.954.541507.02512,8
Berlin1.151.344815.279175.45121,5
Brandenburg763.313597.57774.34612,4
Bremen291.062226.00735.44515,7
Hamburg835.148617.550117.95219,1
Hessen2.233.4101.801.572283.17615,7
Mecklenburg-Vorpommern529.185420.15348.61711,6
Niedersachsen2.531.2972.050.769217.71410,6
Nordrhein-Westfalen5.963.6034.755.799618.27113,0
Rheinland-Pfalz1.247.5991.049.524101.6699,7
Saarland358.189298.69829.5789,9
Sachsen1.437.2561.214.561191.74115,8
Sachsen-Anhalt758.839635.71968.53910,8
Schleswig-Holstein842.006625.59257.3229,2
Thüringen751.932648.72878.69912,1
Deutschland28.381.34323.149.3303.070.17813,3

infopunkt

Weiterführende Informationen

  • Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg

    Dieses Internet-Angebot enthält in einer kompakten Gesamtschau stets aktuell detaillierte Informationen zur Beschäftigungssituation in Baden-Württemberg in Form von

    • Zeitreihen
    • Kurzanalysen
    • aussagekräftigen Schaubildern
    • übersichtlichen Tabellen
  • Regionaldaten: Rund um die Erwerbstätigkeit

14.02.2012


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