Projekt Praxishandbuch Dual Career

Erich Stutzer, Barbara Becker

gefördert von der Robert Bosch Stiftung

Laufzeit

Januar 2011 – April 2012

Aktuelles

Tagung "Dual Career in der Unternehmenspraxis" am 25. April 2012

Was tun deutsche Unternehmen zur Förderung von Dual Career-Paaren? Wie bewerten sie den Nutzen und die Zukunft der Dual Career-Förderung? Wir laden Sie herzlich ein, das Thema Dual Career-Förderung in Unternehmen mit uns und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft zu diskutieren und stellen Ihnen das Praxishandbuch Dual Career mit den Ergebnissen unserer deutschlandweiten Studie vor. Das Projekt wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

10.02.2012

Zielsetzung

  • Analyse der Förderung von Dual Career-Paaren durch Unternehmen bei der Rekrutierung und Bindung von Mitarbeitenden sowie bei Standortwechseln und Auslandsentsendungen
  • Erstellung eines Leitfadens mit Good Practice-Beispielen als Hilfestellung für Unternehmen zur Umsetzung einer Dual Career-Strategie
  • Bereitstellung von Hintergrundinformationen zu Dual Career-Paaren und Dual Career-Förderung als personalpolitisches Instrument

Zielgruppen

Unternehmen, Wirtschaftsförderungen, Hochschulen, Entscheidungsträger aus Bund, Ländern und Kommunen, Multiplikatoren, Stiftungen

Hintergrund

Dual Career-Paare sind Paare, bei denen beide Partner gut ausgebildet und berufsorientiert sind und eine eigene Berufslaufbahn verfolgen. Ihre Qualifikation und Berufsorientierung macht sie für Unternehmen zu begehrten Fachkräften. Für das Personalmanagement stellen sie jedoch auch eine Herausforderung dar. Dual Career-Paare sind durch ihr Lebensmodell in besonderem Maße auf Unterstützung des Arbeitgebers bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie angewiesen. Hinzu kommt, dass bei berufbedingten Umzügen und Auslandsaufenthalten, auch der berufstätige Partner betroffen ist und mitentscheidet. Unternehmen, die bei der Rekrutierung Bindung und Entsendung von Fachkräften auch deren PartnerInnen berücksichtigen, können sich andererseits einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und sich bei Spitzenkräften, jenseits von Gehaltszahlungen, als attraktive Arbeitgeber positionieren. In Deutschland haben die Hochschulen, die international um Spitzenwissenschaftler werben, als erste die Förderung von Dual Career-Paaren als Rekrutierungsinstrument erkannt.

Umsetzung

Zur Erstellung des Praxishandbuchs werden bundesweit Unternehmen und Dual Career-Netzwerke von Hochschulen und Wirtschaftsförderungen zu den Motiven, Strategien und Auswirkungen ihrer Dual Career-Förderung telefonisch oder persönlich befragt. Zudem fließen die Ergebnisse eines Expertengesprächs mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft und die wissenschaftliche Dual Career-Literatur in das Praxishandbuch ein. Das Projekt wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Das Praxishandbuch Dual Career wird am 25. April 2012 auf einer Tagung in Stuttgart vorgestellt.

infopunkt

Kontakt

Barbara Becker

Tel: 0711/641–2145

E-Mail: dualcareer


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