Erläuterungen Bildung, Kultur

Bildung, Kultur – Erläuterungen

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Abendgymnasium
Das Abendgymnasium führt nach einem einjährigen Vorkurs, einer einjährigen Einführungsphase und dem zweijährigen Kurssystem zur Hochschulreife. Der Unterricht findet mit Ausnahme des letzten Jahres abends statt. Schüler mit Realschulabschluss können in die Einführungsphase eintreten (vgl. auch Schulen des Zweiten Bildungsweges).
Abendrealschule
Baut auf dem Hauptschulabschluss auf und bietet die Möglichkeit, neben dem Beruf in drei Jahren den Realschulabschluss zu erlangen.
Allgemeinbildende Gymnasien
Gliedert sich in das Gymnasium in Normalform (8 oder 9-jährig), das Pro-Gymnasium (nicht voll ausgebaut) und das Gymnasium in der Aufbauform (baut in der Regel auf der 7. Klassenstufe auf).
Allgemeinbildende Schulen
Insbesondere Grundschulen, Werkreal-/Hauptschulen, Sonderschulen, Realschulen, Gymnasien und Gemeinschaftsschulen.
Ausbildungsbereich
Die Berufsbildungsstatistik unterscheidet folgende Ausbildungsbereiche:
  • Industrie und Handel
  • Handwerk
  • Landwirtschaft
  • Öffentlicher Dienst
  • Freie Berufe
  • Hauswirtschaft (städtischer Bereich)
Die Zuordnung der einzelnen Ausbildungsberufe zu den Ausbildungsbereichen richtet sich nach der allgemeinen Zuständigkeit für die jeweilige Berufsausbildung aufgrund des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
Auszubildende
Erfasst werden in der Berufsbildungsstatistik alle Auszubildenden, die in einer außerschulischen Ausbildungsstätte bzw. einem Ausbildungsbetrieb aufgrund eines Ausbildungsvertrages nach dem BBiG beschäftigt und ausgebildet werden.
Nicht als Auszubildende zählen Personen, die ihre berufliche Bildung an Vollzeitschulen erhalten, z.B. an Schulen für Berufe des Gesundheitswesens, oder die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis ausgebildet werden, z.B. Beamte im Vorbereitungsdienst.
Als neu abgeschlossene Ausbildungsverträge werden diejenigen gezählt, die im Berichtsjahr in Kraft treten und am 31. Dezember noch bestehen. Da unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Abschluss des Berufsgrundbildungsjahres oder einer Berufsfachschule) ein Eintritt unmittelbar in das zweite Ausbildungsjahr möglich ist, ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse regelmäßig größer als die der Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr.
Am Ende der Berufsausbildung sind nach dem Berufsbildungsgesetz in den anerkannten Ausbildungsberufen Abschlussprüfungen durchzuführen. Durch die Abschlussprüfung wird festgestellt, ob der Auszubildende über die in der Ausbildungsordnung geforderten Fertigkeiten und Kenntnisse verfügt. Die Abschlussprüfung kann in der Regel zweimal wiederholt werden, wenn sie nicht bestanden wurde.
Berufliche Gymnasien
Die beruflichen Gymnasien werden in der Regel in der dreijährigen Aufbauform geführt, daneben existieren auch Schulen in sechsjähriger Aufbauform. Sie umfassen folgende Richtungen:
  • wirtschaftswissenschaftliche Richtung
  • technische Richtung
  • ernährungswissenschaftliche Richtung
  • agrarwissenschaftliche Richtung
  • sozialwissenschaftliche Richtung
  • biotechnologische Richtung.
Berufsfachschule
Die Berufsfachschule vermittelt je nach Dauer eine berufliche Grundbildung (einjährige Berufsfachschule), eine berufliche Vorbereitung (Berufseinstiegsjahr) oder einen Berufsabschluss und fördert die allgemeine Bildung. Sie wird mit einigen Ausnahmen im pflegerischen Bereich als Vollzeitschule geführt. An bestimmten zweijährigen Berufsfachschulen kann die Fachschulreife erlangt werden.
Berufskolleg
Das Berufskolleg baut auf der Fachschulreife, dem Realschulabschluss oder einem gleichwertigen Bildungsstand auf und wird in der Regel als Vollzeitschule geführt. Nach ein bis drei Jahren vermittelt es eine berufliche Qualifikation, wobei durch Zusatzunterricht oder in einem besonderen Bildungsgang die Fachhochschulreife erworben werden kann (vgl. auch Schulen des Zweiten Bildungsweges).
Berufsoberschule
Die Berufsoberschule baut auf einer praktischen Berufserfahrung auf und vermittelt vor allem eine weitergehende allgemeine Bildung. Sie gliedert sich in Mittelstufe (Berufsaufbauschule) und Oberstufe (Technische Oberschule, Wirtschaftsoberschule). Die Berufsaufbauschule umfasst ein Jahr und führt zur Fachschulreife. Die Oberstufe führt in zwei Jahren zur fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife (vgl. auch Schulen des Zweiten Bildungsweges).
Berufsschule
Die Berufsschule vermittelt die für den Beruf erforderlichen fachtheoretischen Kenntnisse und vertieft die allgemeine Bildung. Sie führt über eine Grundbildung und eine darauf aufbauende Fachbildung gemeinsam mit einer Berufsausbildung oder einer Berufsausübung zu einem berufsqualifizierenden oder berufsbefähigenden Abschluss. Der Unterricht wird in Teilzeitform (teils auch als Blockunterricht) erteilt.
Die Berufsschule wird in den Typen der gewerblichen, kaufmännischen, haus- und landwirtschaftlichen oder pflegerisch-sozialpädagogischen Berufsschule geführt. Fachklassen werden in der Regel in der Grundstufe für Berufsfelder und in den Fachstufen für Berufsgruppen oder für einzelne eng verwandte Berufe gebildet.
Die Berufsschule soll für Jugendliche, die zu Beginn der Berufsschulpflicht kein Ausbildungsverhältnis nachweisen können, als einjährige Vollzeitschule (Berufsvorbereitungsjahr) geführt werden. Für den Ausbildungsberuf des Landwirts wurde das erste Ausbildungsjahr als Vollzeit-Berufsschule eingerichtet.
Duale Hochschule (ehemals Berufsakademien)
Aus den ehemaligen Berufsakademien Baden-Württembergs wurde zum 01.03.2009 die Duale Hochschule Baden-Württemberg gegründet. Sie besteht aus den bisherigen Berufsakademien und deren Außenstellen. Die Duale Hochschule vermittelt in Zusammenarbeit mit Ausbildungsstätten eine wissenschaftsbezogene und zugleich praxisorientierte Berufsausbildung. Zugangsvoraussetzung ist eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife sowie ein mit einer geeigneten Ausbildungsstätte abgeschlossener Ausbildungsvertrag.
Fachschule
Die Fachschule hat die Aufgabe, nach abgeschlossener Berufsausbildung und praktischer Bewährung oder nach einer geeigneten beruflichen Tätigkeit von mindestens fünf Jahren eine weitergehende fachliche Ausbildung im Beruf zu vermitteln (z. B. Fachschule für Technik, Meisterschule, Landwirtschaftsschule). Vorbereitungskurse zur Meisterprüfung dauern bei Vollzeitunterricht meist ein Jahr. Fachschulen für Technik sind in der Regel zweijährige Vollzeitschulen. Lehrgänge bei Abend- oder Wochenendunterricht sind entsprechend länger.
Fachsemester
Semester, die im Hinblick auf die im Erhebungssemester angestrebte Abschlussprüfung im Studienfach verbracht worden sind. Dazu können auch einzelne Semester aus einem anderen Studienfach oder Studiengang gehören, wenn diese angerechnet worden sind.
Freie Waldorfschule
Private Ersatzschule mit besonderer pädagogischer Prägung (R. Steiner). Die Klassenstufen 1 bis 12 werden weitgehend als einheitlicher Bildungsgang geführt, Klassenstufe 13 bereitet auf die Hochschulreife (Abitur) vor.
Gemeinschaftsschule
Die Gemeinschaftsschule ist eine leistungsstarke und sozial gerechte Schule, die sich sowohl am Leistungsprinzip als auch am Prinzip der Chancengerechtigkeit orientiert. Den Kern der Gemeinschaftsschule bildet hierbei die Sekundarstufe I, das heißt, die Klassenstufen 5-10. In allen Fällen, in denen eine Grundschule zur Gemeinschaftsschule gehören soll, bildet diese Grundschule die Primarstufe der Gemeinschaftsschule, das heißt, die Klassenstufen 1-4. Der Schulbezirk ist für die Gemeinschaftsschule aufgehoben, auch für eine Grundschule. Eine Gemeinschaftsschule ist in den Klassenstufen 5-10 (Sekundarstufe I) verpflichtende Ganztagsschule. Da an der Gemeinschaftsschule alle Bildungsstandards angeboten werden, sind auch alle Abschlüsse möglich, der Hauptschulabschluss (nach Klasse 9 oder 10), Realschulabschluss (nach Klasse 10) oder das Abitur, sofern die Gemeinschaftsschule eine Sekundarstufe II anbietet.
Grundschule
Ihr Auftrag ist die Vermittlung von Grundkenntnissen und Grundfertigkeiten sowie die Entfaltung der verschiedenen Begabungen in einem gemeinsamen Bildungsgang. Sie umfasst in der Regel vier Schuljahre. Danach erfolgt der Übergang auf eine weiterführende Schule.
Gymnasium
Vermittelt eine breite und vertiefte Allgemeinbildung, die zur Studierfähigkeit führt. In der Normalform baut das Gymnasium auf der Grundschule auf und umfasst 9 bzw. im 8-jährigen gymnasialen Bildungsgang 8 Schuljahre. Nicht voll ausgebaute Gymnasien führen die Bezeichnung Progymnasium. Eine Kurzform des Gymnasiums stellt das Aufbaugymnasium dar, das die Klassenstufen 8 bis 13 oder 11 bis 13 umfasst.
Siehe Allgemeinbildende Gymnasien
Siehe Berufliche Gymnasien
Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ehemals Fachhochschulen)
Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) bereitet in einem aus sechs Studiensemestern und zwei Praxissemestern bestehenden Studium auf berufliche Tätigkeiten vor, die die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden oder die Fähigkeit zu künstlerischer Gestaltung erfordern. Zugangsvoraussetzung ist in der Regel die Fachhochschulreife.
Hochschulsemester
Semester, die insgesamt an einer deutschen Hochschule (einschl. Urlaubssemester) verbracht worden sind. Sie müssen nicht in Beziehung zum Studienfach des Studenten im Erhebungssemester stehen.
Kolleg
Es vermittelt bei entsprechendem Bildungsstand (z.B. Fachschulreife oder Realschulabschluss) nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einem gleichwertigen beruflichen Werdegang eine auf der Berufserfahrung aufbauende allgemeine Bildung. Es umfasst mindestens zweieinhalb Schuljahre in Tagesunterricht und führt zur Hochschulreife (vgl. auch Schulen des Zweiten Bildungswegs).
Kunsthochschule
Sie dienen der Kunst auf den Gebieten der Musik, der darstellenden Kunst und der bildenden Kunst durch Lehre, durch die Entwicklung künstlerischer Formen und Ausdrucksmittel und durch freie Kunstausübung. Im Rahmen ihrer Aufgaben bereiten sie insbesondere auf künstlerische Berufe sowie auf diejenigen kunstpädagogischen Berufe vor, deren Ausübung besondere künstlerische Fähigkeiten erfordert.
Lehramt
Der Begriff bezieht sich auf die höchste vom Lehrer abgelegte Lehramtsprüfung bzw. die erworbene Unterrichtsberechtigung. Die Studenten mit einem angestrebten Lehramt erhalten nur Studierende im Erst- und Zweitstudium, ohne Studierende in Aufbau-, Ergänzungs-, Erweiterungs- und Zusatzstudiengängen.
Lehrer
Vollzeitbeschäftigte: Lehrer im Beamten- oder Angestelltenverhältnis, die mit voller Pflichtstundenzahl im Schuldienst beschäftigt sind.
Teilzeitbeschäftigte: Lehrer im Beamten- oder Angestelltenverhältnis, deren Pflichtstundenzahl mindestens 50 % aber weniger als 100 % eines Vollbeschäftigten beträgt.
Sonstige Lehrer: Lehrer mit weniger als 50 % der Pflichtstundenzahl eines Vollbeschäftigten; Religionslehrer im Dienstverhältnis einer Kirche (unabhängig von ihrem Beschäftigungsumfang); Lehrer im Vorbereitungsdienst; Seminarlehrer u. ä.
Lehramt: Der Begriff bezieht sich auf die höchste vom Lehrer abgelegte Lehramtsprüfung bzw. die erworbene Unterrichtsberechtigung.
Öffentliche Schulen
Schulen, die von einer Gemeinde, einem Landkreis oder einem Schulverband gemeinsam mit dem Land oder vom Land allein getragen werden.
Pädagogische Hochschulen
Wissenschaftliche Hochschulen, die in erster Linie zum Lehrer an einer Grund-, Haupt-, Real- oder Sonderschule ausbilden. Ihr Besuch ist in der Regel nur mit der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife möglich.
Private Schulen
Schulen in nicht öffentlicher (freier) Trägerschaft. Der Begriff beinhaltet keine Aussage über die Form des Zugangs, da auch Privatschulen grundsätzlich allen offen stehen.
Realschule
Baut auf der Grundschule auf und umfasst 6 Schuljahre. Sie vermittelt eine erweiterte allgemeine Bildung als Grundlage einer Berufsausbildung oder weiterführender, insbesondere berufsbezogener schulischer Bildungsgänge und schließt mit einem Abschlussverfahren (Realschulabschluss) ab.
Schulen besonderer Art
(früher Gesamtschulen) können in den Klassenstufen 5 bis 10 ohne Gliederung nach Schularten geführt werden. Soweit die Jahrgangsstufen 11 bis 13 organisatorisch mit Schulen besonderer Art verbunden sind, werden die Schülerzahlen in diesen Jahrgangsstufen ebenfalls bei den Schulen besonderer Art ausgewiesen.
Schulen des zweiten Bildungsweges
Sie bieten Weiterbildungswilligen, die der Schulpflicht entwachsen sind, die Möglichkeit, einen höherwertigen Schulabschluss zu erwerben. Hierfür stehen bei den allgemeinbildenden Schulen folgende Bildungseinrichtungen zur Verfügung: Abendrealschulen, Abendgymnasien und Kollegs. Bei den beruflichen Schulen kann an Berufsoberschulen die Hochschulreife und an Berufskollegs die Fachhochschulreife erworben werden.
Sonderschule
Sie dient der Erziehung, Bildung und Ausbildung von behinderten Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die in den allgemeinen Schulen nicht die ihnen zukommende Erziehung, Bildung und Ausbildung erfahren können. Sie gliedert sich in Schulen oder Klassen, die dem besonderen Förderbedarf der Schüler entsprechen und nach sonderpädagogischen Grundsätzen arbeiten; sie führt je nach Förderungsfähigkeit der Schüler zu den Bildungszielen der übrigen Schularten, soweit der besondere Förderbedarf der Schüler nicht eigene Bildungsgänge erfordert. Sonderschulen sind insbesondere Schulen für Blinde, Gehörlose, geistig Behinderte, Körperbehinderte, Förderschulen (früher: Schulen für Lernbehinderte), Schulen für Schwerhörige, Sehbehinderte, Sprachbehinderte, Erziehungshilfe, sowie für Kranke in längerer Krankenhausbehandlung. Sie dient der Erziehung, Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, die schulfähig sind, aber infolge körperlicher, geistiger oder seelischer Besonderheiten, die in den allgemeinen Schulen nicht die ihnen zukommende Erziehung, Bildung und Ausbildung erfahren können. Sonderschulen führen je nach Förderungsfähigkeit der Schüler zu den Bildungszielen der übrigen Schularten, soweit der besondere Förderbedarf der Schüler nicht eigene Bildungsgänge erfordert.
Sonderschulen sind insbesondere Schulen für Blinde, Gehörlose, Geistigbehinderte, Körperbehinderte, Schwerhörige, Sehbehinderte, Sprachbehinderte, Erziehungshilfe und für Kranke in längerer Krankenhausbehandlung sowie Förderschulen (früher: Schulen für Lernbehinderte).
Studenten
In einem Fachstudium immatrikulierte (eingeschriebene) männliche und weibliche Studierende (ohne Beurlaubte, Studienkollegiaten, Gast- und Nebenhörer).
Studienanfänger
Studenten im ersten Hochschulsemester (Erstimmatrikulierte) oder im ersten Fachsemester eines bestimmten Studienganges.
Theologische Hochschulen
Kirchliche oder staatliche Hochschulen ohne die theologischen Fakultäten oder Fachbereiche der Universitäten.
Universitäten
Wissenschaftliche Hochschulen, die Forschung, Lehre und Studium im Dienst der Wissenschaft vereinigen. Sie bereiten zugleich auf berufliche Tätigkeiten vor, die die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erfordern. Ihr Besuch setzt in der Regel die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife voraus; seit 1995 können auch besonders qualifizierte Berufstätige die Qualifikation für das Studium in einem bestimmten Studiengang erwerben.
Volkshochschulen
Als öffentliche Einrichtungen der Erwachsenenbildung wenden sich die Volkshochschulen an alle Bürger und sind weder weltanschaulich noch politisch an bestimmte Gruppen oder Institutionen gebunden. Entsprechend ihrem eigenen Verständnis lassen sich die Grundaufgaben der Volkshochschule wie folgt skizzieren:
  • Information und Orientierung
  • Wissensvermittlung sowie erlernen und üben von Fertigkeiten und Techniken
  • Entwicklung der kreativen und sozialen Fähigkeiten
  • Hilfe zu sinnvoller Freizeitgestaltung und Freizeitnutzung
  • Beratung über Weiterbildungsmöglichkeiten und -perspektiven
Die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen an Volkshochschulen unterliegt keiner Schulpflicht. Dem einzelnen steht es frei, sich an Lehr- und Lernangeboten zu beteiligen. Die Ergebnisse der VHS-Statistik beruhen auf Auswertungen der Berichtsbogen der baden-württembergischen Volkshochschulen.
Werkreal-/Hauptschulen
arbeiten nach dem gleichen pädagogischen Prinzip und den gleichen Bildungsplänen. Sie bauen auf der Grundschule auf und vermitteln eine grundlegende allgemeine Bildung mit besonderer Förderung praktischer Begabungen. Nach Klassenstufe 9 kann dort der Hauptschulabschluss erworben werden. Die Werkrealschule ist eine Weiterentwicklung der Hauptschule. An ihr kann nach Klassenstufe 10 die mittlere Reife erworben werden.

Zeichenerklärung | ^

0
weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts
nichts vorhanden (genau Null)
·
Zahlenwert unbekannt oder geheim zu halten
x
Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll
Angabe fällt später an
/
Zahlenwert nicht sicher genug
()
Aussagewert eingeschränkt
p
vorläufige Zahl
r
berichtigte Zahl
s
geschätzte Zahl
D
Durchschnitt (arithmetisches Mittel)

© Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart, 2013 | ^