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Landesbibliographie Baden-Württemberg

329.022 Titel ab 1977

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Anschrift
 
Badische Landesbibliothek
Postfach 14 29
76003 Karlsruhe
Württembergische Landesbibliothek
Postfach 10 54 41
70047 Stuttgart
Statistisches Landesamt
Baden-Württemberg

70158 Stuttgart
Hausanschrift Erbprinzenstr. 15
76133 Karlsruhe
Konrad-Adenauer-Str. 8
70173 Stuttgart
Böblinger Str. 68
70199 Stuttgart
Leiter(in) Direktorin
Dr. Julia Freifrau Hiller von Gaertringen
Direktor
Dr. Hannsjörg Kowark
Präsidentin
Dr. Carmina Brenner
Telefon/Mail (0721) 175-2270
Herr Dr. Syré
(0711) 212-4399, -4451
Frau Dr.Thalhofer
(0711) 641-2413
Herr Berger
Fax (0721) 175-2333 (0711) 212-4422 (0711) 641-2950
Entstehung Die Landesbibliographie von Baden-Württemberg kann auf eine lange Tradition zurückgreifen, obwohl sie selbst erst im Jahre 1973 entstand. Die kommunale Neugliederung Baden-Württembergs gab Anlass, die bis dahin getrennt voneinander bestehenden Bibliographien zur badischen und württembergischen Geschichte zu vereinen und zu einer modernen, universalen Regionalbibliographie auszubauen. Der Badischen Landesbibliothek (Karlsruhe) und der Württembergischen Landesbibliothek (Stuttgart) wurde die Bearbeitung der Landesbibliographie als Dienstaufgabe übertragen. Seither kooperieren beide Landesbibliotheken mit der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg bei der Entstehung dieses Verzeichnisses.
Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde Wilhelm Heyd von der Württembergischen Kommission für Landesgeschichte (1891-1954) mit der Erstellung einer selbständig erscheinenden Bibliographie der württembergischen Geschichte beauftragt, die von 1895 bis 1974 in 11 Bänden erschien und die Literatur von den Anfängen bis zum Jahre 1972 verzeichnete. Die Besonderheit dieses Werkes war der dreiteilige Aufbau in einen Allgemeinen Teil, einen Orts- sowie einen Personenteil. Dieses Grundgerüst hat bis heute Bestand.
Die Bibliographie der badischen Geschichte, mit deren Erstellung 1915 Friedrich Lautenschlager von der Badischen Historischen Kommission (1883-1941) beauftragt wurde, erschien erstmals im Jahr 1929. Ein zweiter Band folgte 1935. Bis 1979 erschienen weitere 6 Bände und 1984 das Register als Band 9.
Gefördert wurden diese Arbeiten durch die 1954 gegründete Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, die beide Bibliographien herausgab. Sie übernahm auch die Drucklegung der 21 Bände der Landesbibliographie von Baden-Württemberg, die die Literatur über dieses Bundesland seit dem Berichtsjahr 1973 verzeichnen. Der letzte gedruckte Band 21 (Berichtsjahr 2000) erschien 2004.
Seit 1986 wird die Landesbibliographie in überarbeiteter Form präsentiert und mit Hilfe der Datenverarbeitung erstellt. Unterstützt werden die Landesbibliotheken dabei personell von der Kommission für geschichtliche Landeskunde und technisch vom Statistischen Landesamt, dem die Bereitstellung und Pflege der Datenbank Landesbibliographie Baden-Württemberg online als Teil des Landesinformationssystems obliegt.
Seit 2005 werden, mitfinanziert von der Kommission für geschichtliche Landeskunde, die das Schrifttum vor 1986 verzeichnenden ersten sechs Bände der Landesbibliographie rückschreitend in die Datenbank eingearbeitet. Die insgesamt rund 56.300 Titel aus den Bänden 6, 5, 4 und 3 der Landesbibliographie konnten 2007, 2009 und 2011 und 2012 online gestellt werden. Die retrospektive Bearbeitung der mehr als 16.000 Titel der Bände 2 und 1 wird in den nächsten Jahren erfolgen.
Inhalt Die Landesbibliographie von Baden-Württemberg ist eine der großen Regionalbibliographien Deutschlands. Sie enthält Literaturhinweise, die das gesamte Land, einzelne Landesteile oder Persönlichkeiten betreffen. Der Allgemeine Teil ist in einer dreistufigen Dezimalklassifikation aufgebaut und umfasst alle Lebens- und Wissensbereiche. Der Ortsteil erschließt die Literatur zu einzelnen Orten in alphabetischer Folge, aber auch zu den übergeordneten Verwaltungseinheiten wie Kreise, Regionen oder Regierungsbezirke. Auch historische Territorien sind berücksichtigt. Darüber hinaus ist die Literatur zu den sieben großen Naturräumen und ihren Teilräumen in Anlehnung an die Landschaftsgliederung des Planungsatlas Baden-Württemberg erschlossen. Die natur- oder kulturlandschaftlichen Teilräume gelten in der Datenbank als Sachschlagwort.
Der Personenteil umfasst Literatur über Persönlichkeiten des Landes. Hierzu zählen Personen, die im Land geboren und/oder gestorben sind und/oder längere Zeit hier gewirkt haben.
Die Landesbibliographie weist sowohl selbständig erschienene Literatur als auch unselbständig erschienene Aufsatzliteratur nach. Das Titelmaterial umfasst demnach Bücher und Broschüren sowie Aufsätze aus Zeitschriften oder Sammelbänden. Ebenso findet die nicht im Buchhandel erschienene Literatur Aufnahme. Wichtige Voraussetzung hierfür ist die Funktion beider Landesbibliotheken als Pflichtexemplarbibliothek.
Benutzung Die Landesbibliographie von Baden-Württemberg liegt in gedruckter Form und seit dem Berichtsjahr 1977 auch als Datenbank vor. Die Bände der gedruckten Ausgabe sind über den Buchhandel zu beziehen. Spezielle Datenbankrecherchen führen die Mitarbeiter der Landesbibliographie auf Anfrage durch. Ihnen stehen auch erweiterte Werkzeuge für Expertenrecherchen zur Verfügung.
 
LEO
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Pünktlich zum Landesjubiläum Baden-Württemberg 2012 ist das vernetzte landeskundliche Informationssystem für Baden-Württemberg "LEO-BW - Landeskunde Entdecken Online" in Betrieb gegangen. Die Landesbibliographie Baden-Württemberg ist maßgeblich an diesem Projekt beteiligt. Sie stellt nicht nur das Titelmaterial der Landesbibliographie für dieses Portal, sondern insbesondere ihre Personendatenbank bereit. Diese dient als Referenzdatenbank für Personen in LEO-BW und ermöglicht damit die Suche nach südwestdeutschen Persönlichkeiten sowie die Verknüpfung zu anderen personenrelevanten Informationen.
GND-ID Fast jeder Person in der Personendatenbank der Landesbibliographie ist die eindeutige Identifikationsnummer der Gemeinsamen Normdatei (GND-ID) der Deutschen Nationalbibliothek zugeordnet. Die GND-ID ist das Instrument zur weitergehenden und dauerhaften Verknüpfung von personenrelevanten Informationen im Internet.
Die Landesbibliographie bietet dazu eine BEACON-Datei der in der Personendatenbank nachgewiesenen baden-württembergischen Persönlichkeiten an. Mit dieser Datei können andere biographische Internetangebote auf ihren Seiten zum Personendatensatz der Landesbibliographie verlinken. Die Landesbibliographie nutzt selbst solche Dateien, um auf weiterführende biographische Angebote zu verweisen.
Technischer Hinweis: Was ist eine BEACON-Datei?
 
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