141/2012

Stuttgart, 2. Mai 2012Nr. 141/2012

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Südwestindustrie beschäftigte im März 2012 rund 34 100 Personen mehr als im Vorjahr – Höchster Beschäftigtenstand seit drei Jahren

Südwestindustrie mit Umsatzsteigerung von nominal 6,4 Prozent im ersten Quartal

Der Personalaufbau in der Südwestindustrie setzte sich im März 2012 weiter fort. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes beschäftigten die Industriebetriebe1) in Baden-Württemberg im März 2012 rund 1 069 200 Personen, und damit wieder so viele wie zuletzt vor drei Jahren. Gegenüber dem vergleichsweise niedrigen Vorjahresmonatswert stieg die Zahl der Beschäftigten um rund 34 100 Personen oder 3,3 Prozent. Somit war bereits den 15. Monat in Folge im Vorjahresvergleich ein Beschäftigtenanstieg zu verzeichnen. Auch im Vergleich zum Vormonat Februar gab es ein Beschäftigtenplus, und zwar von 2 100 Personen (0,2 Prozent). Im ersten Quartal 2012 waren im Durchschnitt 1 067 200 Personen in der Südwestindustrie beschäftigt, und damit 36 000 mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal (3,5 Prozent).

Die Industrieumsätze übertrafen im März 2012 mit nominal 26,9 Milliarden Euro das bereits hohe Vorjahresergebnis nochmals um 674,8 Millionen Euro (2,6 Prozent). Insgesamt erzielten die Industriebetriebe im ersten Quartal 2012 einen Umsatz von 72,2 Mrd. Euro. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies eine Umsatzsteigerung um 4,3 Mrd. Euro (6,4 Prozent). Zum Umsatzplus trugen sowohl das Auslandsgeschäft als auch die Binnennachfrage bei. Mit den Auslandskunden wurden Erlöse in Höhe von 38,1 Mrd. Euro erzielt, und damit 2,3 Mrd. Euro mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (6,5 Prozent). Die Impulse kamen hier auch weiterhin nahezu ausschließlich aus den Ländern der Nicht-Eurozone, auf die fast 90 Prozent der Umsatzsteigerung im Exportgeschäft entfielen. Aus dem Geschäft mit den Inlandskunden resultierte ein Umsatz von 34 Mrd. Euro. Somit war hier ein Umsatzwachstum von 2 Mrd. Euro zu verbuchen (6,3 Prozent). Die Exportquote der Südwestindustrie lag im bisherigen Jahresverlauf bei 52,8 Prozent und entsprach damit dem Vorjahreswert.

1) Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) mit mindestens 50 Beschäftigten. Neben den Industriebetrieben zählen dazu auch verarbeitende Handwerksunternehmen ab 50 Beschäftigte.


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