:: 25. 4. 2022

Integration/Ukraine: Soforthilfe für die Kommunen in Höhe von acht Millionen Euro beschlossen

Anlässlich der Ankunft zahlreicher Vertriebener aus der Ukraine haben die Amtschefs der Ministerien auf Vorschlag des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration in der Sitzung der Lenkungsgruppe Ukraine Anfang April ein Soforthilfepaket für die Kommunen in Höhe von acht Millionen Euro beschlossen.

„Es geht darum, den ankommenden Menschen schnell einen Zugang zu Beratungsangeboten zu bieten und damit ein Stück Alltag und Struktur zu ermöglichen“, so Leonie Dirks, Amtschefin im Sozial- und Integrationsministerium.

Die Höhe der Fördermittel richtet sich nach den jeweiligen Einwohnerzahlen der 44 Stadt- und Landkreise und kann entsprechend der vor Ort bestehenden Bedarfe eingesetzt werden. Die Kommunen können beispielsweise ein sogenanntes Welcome-Integrationsmanagement einführen, wodurch die bestehenden Angebote entlastet werden. Diese Beratungsleistung können Vertriebene aus der Ukraine in Anspruch nehmen, die in den Kommunen angekommen sind. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit den bereits tätigen Integrationsmanagerinnen und -managern vorgesehen.

Die Kommunen können mit den Fördermitteln ebenfalls auf den gestiegenen Bedarf an psychosozialer Unterstützung reagieren. So können die zusätzlichen Mittel beispielsweise für spezifische Erstberatungsangebote, niedrigschwellige Trauma-Sprechstunden oder Qualifizierungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen für professionelle oder ehrenamtliche Kräfte genutzt werden.

In Abstimmung mit den Kommunalen Landesverbänden werden derzeit die Einzelheiten besprochen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier auf der Webseite des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration.