:: 26. 3. 2024

Erster Bericht zur gesellschaftlichen Teilhabe zur Altersarmut in Baden-Württemberg veröffentlicht

Rund 19 % aller Älteren ab 65 Jahren lebten in Baden-Württemberg 2021 unter der Armutsgefährdungsschwelle. Altersarmut kann sich auf zentrale Lebensbereiche wie Gesundheit, soziale Kontakte, Wohnen, Digitalisierung sowie auf den sozialen Status auswirken. Wer von Altersarmut betroffen ist, leidet beispielsweise häufiger unter Depressionen und fühlt sich eher einsam und sozial exkludiert. Der erste Bericht zur gesellschaftlichen Teilhabe zeigt, dass der Internetzugang und das Wissen um soziale Dienstleistungen am Wohnort das Gefühl sozialer Exklusion Älterer verringern können. Das bietet Anknüpfungspunkte für die Verbesserung der Teilhabe und Lebensqualität Betroffener.

Der Bericht ist Bestandteil der modularen Armutsberichterstattung des Landes und wurde im Auftrag des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration erstellt. Bis 2025 sollen insgesamt drei Berichte zur gesellschaftlichen Teilhabe mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten veröffentlicht werden. Das Gesamtkonzept dieser Berichte umfasst jeweils drei Teile: eine empirische Analyse der FaFo, einen Beitrag zu sozialpolitischen Handlungsempfehlungen einer Begleitgruppe aus dem Landesbeirat für Armutsbekämpfung und Prävention Baden-Württemberg sowie einen Beitrag Sozialministeriums.

Weitere Ergebnisse und den Link zum Bericht finden Sie in den Pressemitteilungen zur Veröffentlichung:

Pressemitteilung des Statistischen Landesamts BW

Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration