:: 5. 7. 2024

Neuer GesellschaftsReport BW zum Thema „Soziale Isolation und Einsamkeit armutsgefährdeter Menschen in Baden-Württemberg“

Die COVID 19-Pandemie hat zu einem häufigeren Auftreten von Einsamkeit und sozialer Isolation beigetragen, was nicht nur Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit der Betroffenen hat, sondern sich auf gesellschaftlicher Ebene in einem geringen Vertrauen in demokratische Institutionen niederschlagen kann. Besonders stark von Einsamkeit und sozialer Isolation betroffen sind armutsgefährdete Menschen, deren Situation durch die Kumulation von Risikofaktoren wie gesundheitliche Einschränkungen, Behinderungen oder Erwerbslosigkeit verschärft wird. Gleichzeitig hemmt die Stigmatisierung von Armut sowie von Einsamkeit und sozialer Isolation in doppelter Hinsicht die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen.

Mit dem Zusammenhang zwischen Armutsgefährdung und Einsamkeit sowie sozialer Isolation in Baden-Württemberg befasst sich dieser GesellschaftsReport BW. Er untersucht anhand quantitativer Daten, welche Faktoren Einsamkeit und Isolation verstärken bzw. seltener auftreten lassen mit besonderem Fokus auf armutsgefährdete Menschen. Die Ergebnisse liefern Ansatzpunkte für mögliche Stellschrauben, um Einsamkeit und sozialer Isolation zu begegnen.

Der GesellschaftsReport BW wird von der FamilienForschung Baden-Württemberg im Auftrag des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration erstellt und kann hier heruntergeladen werden: GesellschaftsReport BW 2024/1