:: 268/2020

Pressemitteilung 268/2020

Stuttgart,

Konjunkturdaten: Einzelhandelsumsatz im August 2020 um 3,3 % höher als im Vorjahr

Baden-Württemberg: Erholung im Textilhandel bleibt aus

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, haben die Einzelhandelsunternehmen in Baden-Württemberg nach vorläufigen Ergebnissen im August 2020 real, das heißt preisbereinigt, 3,3 % mehr umgesetzt als im Vorjahresmonat. Nominal, also nicht preisbereinigt, stiegen die Umsätze um 4,7 %. Im August 2019 hatten die Geschäfte in Baden-Württemberg an 27 Tagen, im August 2020 an 26 Tagen geöffnet. Zum Vergleich: Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzten die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland im August 2020 real 3,7 % und nominal 5,2 % mehr um als im Vorjahresmonat.

Der baden-württembergische Einzelhandel mit Lebensmitteln setzte im Berichtsmonat August 2020 real 3,7 % und nominal 6,5 % mehr um als im August 2019. Die Nachfrage im Einzelhandel mit Lebensmitteln bleibt damit weiterhin hoch.

Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln im Land konnte im August gegenüber den Ergebnissen des Vorjahresmonats mit einem Plus von real 3,1 % und nominal von 3,6 % aufwarten.

Der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren im August 2020 bleibt dagegen trotz weiterer Aufhellung der Lage mit einem Minus von real 7,6 % bzw. nominal 6,4 % weiterhin deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Von Januar bis August 2020 setzte der Einzelhandel in Baden-Württemberg preisbereinigt 1,5 %, und nicht preisbereinigt 2,6 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Tabelle 1
Umsatzentwicklung im Einzelhandel Baden Württembergs im August 2020*)
EinzelhandelReal
(preisbereinigt)
Nominal
(nicht preisbereinigt)
Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat in %1)

*) Vorläufige Ergebnisse. 1) Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat: berechnet auf Basis der Absolutzahlen.

Datenquelle: Monatserhebung im Einzelhandel, Basisjahr 2015.

Insgesamt+3,3+4,7
mit Lebensmitteln+3,7+6,5
mit Nicht-Lebensmitteln+3,1+3,6
Büchern, Schreibwaren, Bürobedarf+0,3+2,0
Möbeln, Hifi und IT+5,6+7,1
Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten, Baubedarf+6,2+7,7
Textilien, Bekleidung, Schuhen, Lederwaren−7,6−6,4