:: 5/2021

Pressemitteilung 5/2021

Stuttgart,

Südwestindustrie im November 2020: Minus von 42 300 Beschäftigten zum Vorjahresmonat

Industrie verbucht Umsatzminus von nominal 8,0 % im laufenden Jahr

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie schlagen sich weiterhin auf den Beschäftigtenstand der Südwestindustrie nieder. Nach vorläufiger Feststellung des Statistischen Landesamtes beschäftigten die Industriebetriebe1 in Baden-Württemberg im November 2020 rund 1,158 Millionen (Mill.) Personen und damit 42 300 Beschäftigte weniger als im November des Vorjahres (−3,5 %). Gegenüber dem Vormonat Oktober ging die Zahl der Industriebeschäftigten um 1 600 Personen (−0,1 %) zurück. Insgesamt waren im Zeitraum Januar bis November 2020 durchschnittlich 1,170 Mill. Personen in der Südwestindustrie tätig und damit 31 900 weniger als im entsprechenden Vergleichszeitraum 2019 (−2,7 %).

Im November 2020 erzielte die Südwestindustrie nach vorläufigen Angaben einen Umsatz von nominal 32,6 Milliarden (Mrd.) Euro. Im Vergleich zum November des Vorjahres bedeutete dies ein Umsatzplus von 2,1 Mrd. Euro (7,0 %). Damit verzeichnete die Südwestindustrie erstmals seit Januar 2020 wieder ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insgesamt verbuchten die Industriebetriebe in den Monaten Januar bis November 2020 allerdings einen deutlichen Umsatzrückgang von 25,9 Mrd. Euro (−8,0 %) auf 298,0 Mrd. Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zum Umsatzminus trug das Auslandsgeschäft stärker bei als das Inlandsgeschäft. Der Auslandsumsatz ging um 16,1 Mrd. Euro (−8,7 %) auf 168,8 Mrd. Euro und der Inlandsumsatz um 9,9 Mrd. Euro (−7,1 %) auf 129,2 Mrd. Euro zurück.

Die Exportquote der Südwestindustrie lag in den Monaten Januar bis November 2020 (56,6 %) leicht unter dem Vorjahreswert (57,1 %).

Hinweis: Die korrespondierenden Bundesergebnisse werden vom Statistischen Bundesamt am 15. 1. 2021 unter www.destatis.de veröffentlicht.

1 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) mit mindestens 50 Beschäftigten. Neben den Industriebetrieben zählen dazu auch verarbeitende Handwerksunternehmen ab 50 Beschäftigte.