:: 178/2022

Pressemitteilung 178/2022

Stuttgart,

Baden-Württemberg: Umsatz des Gastgewerbes im Mai 2022 mit starkem Plus zum Vorjahr

Allerdings nach wie vor weniger Umsatz als vor Pandemiebeginn

Im Mai 2022 verbuchte das Gastgewerbe Baden-Württembergs (umfasst Beherbergung und Gastronomie) nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes gegenüber dem Umsatzergebnis des Mai 2021 ein Plus von real 126,5 % bzw. von nominal 142,1 %. Da der Umsatz des Vorjahreszeitraums stark von der Corona-Pandemie beeinträchtigt war, liegt das Umsatzniveau im Gastgewerbe trotz des Zuwachses noch um real 15,7 % unter dem Vorkrisenniveau des Mai 2019 (nominal um 5,4 % darunter)1.

Die Zahl der tätigen Personen nahm gegenüber Mai 2021 um 26,5 % zu.

Beherbergung im Mai 2022 mit erheblichem Zuwachs nach sehr niedrigem Vorjahreswert

Der Umsatz in der Beherbergung stieg im Mai 2022 auf Basis extrem schwacher Vorgaben aus dem Vorjahreszeitraum um real 271,9 % bzw. um nominal 305,2 %, die Zahl der tätigen Personen legte um 18,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Auch die Gastronomie verzeichnete einen deutlichen Umsatzzuwachs von real 84,4 % bzw. nominal 97,9 % gegenüber dem schwachen Vorjahresergebnis. Die Zahl der in der Gastronomie tätigen Personen nahm um deutliche 29,8 % zu. Letztlich lag das reale Umsatzniveau der Beherbergung jedoch noch um 12,8 % unter der Messzahl des Mai 2019 sowie das der Gastronomie um 16,9 % darunter (nominal jeweils −5,3%).

Einen ebenfalls starken Zuwachs gegenüber Mai 2021 verzeichneten die Unternehmen im Ausschank von Getränken, hier stieg der Umsatz verglichen mit dem außerordentlich niedrigen Umsatz des Vorjahresmonats um real 482,0 % sowie um nominal 526,6 % an. Der Umsatz nach Preisbereinigung lag jedoch auch hier noch immer spürbar um 34,7 % unter dem Niveau des Mai 2019, (nominal −22,0 %). Ebenso konnte das Beschäftigungsniveau trotz Zuwächsen von 82,6 % gegenüber Mai 2021 nicht zum Vorkrisenniveau des Mai 2019 aufschließen.

1 Die Veränderungsraten gegenüber 2019 wurden auf Basis der Messzahlen berechnet. Die Berechnung der Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahreszeitraum basiert dagegen auf absoluten Angaben.