Gebäude- und Wohnungszählung bei Eigentümer/-innen und Verwaltungen

Welche Befragungen gibt es?

Testerhebung (»Pretest«) 2019

Für die GWZ-Testerhebung (»Pretest«) werden im Herbst 2019 knapp 7 000 Eigentümerinnen und Eigentümer in Baden-Württemberg zufällig ausgewählt und angeschrieben. Ziel des Pretests ist, den Online-Fragebogen für die Haupterhebung auf Verständlichkeit zu testen und diesen mithilfe der Ergebnisse optimieren zu können. Die Teilnahme am Pretest ist freiwillig.

Vorbefragung 2021

Im Spätsommer 2021 findet die Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung mit Auskunftspflicht für die Befragten statt. Ziel der Vorbefragung ist, die bislang ermittelten Daten der zu Befragenden für die Gebäude- und Wohnungszählung 2022 auf Qualität und Aktualität zu prüfen. Bei ausgewählten Eigentümerinnen und Eigentümern wird erfragt, ob:

  • die vorliegenden Adressdaten korrekt sind
  • die angegebene Gebäudeanschrift korrekt ist
  • weiterer Wohnraum vorhanden ist, der bislang noch nicht erfasst wurde.

Gebäude- und Wohnungszählung 2022

In der Gebäude- und Wohnungszählung 2022 wird zum Stichtag 15. Mai 2022 zu jedem Gebäude mit Wohnraum bzw. Wohnungen mindestens eine auskunftspflichtige Person befragt. Zu den Auskunftspflichtigen gehören Eigentümerinnen und Eigentümer, Verwaltungen sowie sonstige Verfügungs- und Nutzungsberechtigte.

Die Auskunftspflichtigen können die Fragen zu ihrem Wohnobjekt einfach und innerhalb von etwa zehn Minuten in einem Online-Fragebogen unter www.zensus2022.de beantworten. Ihre Online-Zugangsdaten erhalten die Befragten mit einem Anschreiben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg. Sollte eine Online-Meldung nicht möglich sein, können die Auskünfte auch auf einem Papier-Fragebogen erteilt werden, der mit einer Erinnerung automatisch zugestellt wird.

In der Gebäude- und Wohnungszählung sind folgende Auskünfte erforderlich:

  • Zum Gebäude:
    • Art des Gebäudes (Wohngebäude, Geschäftshaus mit Wohnungen, Wohnheim)
    • Typ des Gebäudes (Einzelhaus, Doppelhaus, gereihtes Haus)
    • Eigentümer des Gebäudes (Privatperson/-en, Gemeinschaft von Wohnungseigentümer/-innen, kommunales oder privatwirtschaftliches Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaft usw.)
    • Anzahl der Wohnungen
    • Baujahr
    • überwiegende Heizungsart im Gebäude
    • überwiegender Energieträger im Gebäude
  • Zu jeder Wohnung im Gebäude:
    • Art der Nutzung (von der Eigentümerin/dem Eigentümer bewohnt, vermietet, leerstehend)
    • Leerstandsgründe und -dauer
    • Fläche
    • Anzahl der Räume in der Wohnung
    • Nettokaltmiete
    • Anzahl der Personen, die in der Wohnung wohnen
    • bis zu zwei Namen von Wohnungsnutzerinnen bzw. Wohnungsnutzern.