Gebäude- und Wohnungszählung bei Großeigentümern

Welche Befragungen sind vorgesehen?

Erstkontakt im Frühjahr 2019

Im 1. Halbjahr 2019 werden die potenziellen Großeigentümerinnen und Großeigentümer erstmals schriftlich kontaktiert, um zu klären, ob sie zum Kreis der Großeigentümer gehören und daher für den gesonderten Meldeweg vorgesehen werden können. Dieser Erstkontakt dient der Ermittlung der Großeigentümer und der Vorbereitung der weiteren Erhebung.

Anforderung von Bestandslisten im Frühjahr 2020

Die Großeigentümerinnen und Großeigentümer als auch Verwalterinnen und Verwalter werden im Frühjahr 2020 zur Übermittlung sogenannter Bestandslisten (elektronische Verzeichnisse der Gebäude) aufgefordert. Sie beinhalten Anschriften aller Gebäude mit Wohnraum und Wohnungen, die sich im Bestand der Wohnungsunternehmen befinden sowie Merkmale zum Eigentumsstatus (z.B. Eigentum oder verwaltetes Gebäude). Eine Liste der zu liefernden Daten (»Datensatzbeschreibung«) mit Erläuterungen ist unter der folgenden Internet-Adresse hinterlegt:

Verfügen die Verwalterinnen oder Verwalter nicht über die nötigen Informationen, sind diese verpflichtet, Namen und Anschriften der Eigentümerinnen und Eigentümer zu benennen, die der Auskunftspflicht nachkommen können. Es besteht hierbei für die Verwalterin oder den Verwalter keine Datenbeschaffungspflicht, d. h. es müssen nur Fragen zu Sachverhalten beantwortet werden, über die Kenntnisse vorliegen.

Aktualisierte Bestandslisten und Eigentümerlisten im Spätsommer 2021

Im Spätsommer 2021 werden Großeigentümer und Verwaltungen zu einer Aktualisierungslieferung der Bestandslisten und der Lieferung von Eigentümerlisten aufgefordert. Auf Basis dieser Informationen legt das Statistische Landesamt fest, wer für die Meldung der GWZ-Daten zum Zensusstichtag am 15. Mai 2022 als Auskunftspflichtiger ausgewählt wird – das Wohnungsunternehmen oder eine andere Eigentümerin oder ein anderer Eigentümer.

Mittels dieser Datenlieferungen werden Veränderungen im Bestand der Wohnungsunternehmen durch Zugänge und Abgänge von Objekten erfasst, um zu vermeiden, dass Wohnungsunternehmen als Auskunftspflichtige für Gebäude vorgesehen werden, die zwischenzeitlich verkauft wurden oder zu denen ihnen die notwendigen Gebäude- und Wohnungsmerkmale nicht vollständig vorliegen.

Über weitere Arbeitsschritte werden die Großeigentümerinnen und Großeigentümer schriftlich informiert.