:: 306/2021

Pressemitteilung 306/2021

Stuttgart,

Weniger Baumschulen in Baden-Württemberg

Baumschulfläche beträgt 1 400 Hektar

In Baden-Württemberg bewirtschaften 180 Betriebe eine Baumschulfläche von 1 403 Hektar (ha), auf der Bäume und Sträucher für Gärten, Grünflächen und Obstanlagen heranwachsen. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes verringerten sich die Flächen im Jahr 2021 gegenüber der letzten Baumschulerhebung 2017 um 12 % und die Zahl der Baumschulen um 14 %. Der Rückgang betraf fast ausschließlich die Freilandflächen, während der Bereich mit Containerpflanzen (105 ha), die ganzjährig ausgepflanzt werden, stabil blieb.

Die größte Sparte der Ziersträucher und Bäume wurde gegenüber 2017 um 9 % auf 478 ha reduziert. Darunter nehmen Laub- und Nadelbäume, wie Ahorn und Kiefern, eine Fläche von 263 ha ein. Daneben wird ein breites Sortiment an Ziersträuchern auf 113 ha angeboten, zu denen Forsythie, Schneeball oder Flieder zu rechnen sind. Auf einer Fläche von 212 ha (−18 %) werden Pflanzen für Heckenanlagen produziert. Den Hauptanteil bestreiten Nadelgehölze wie Thuja oder Eibe auf 132 ha, die belaubten Varianten, darunter Hainbuche und Kirschlorbeer, stehen auf 80 ha.

In Baden-Württemberg nimmt nicht nur der Obstanbau, sondern auch die Anzucht der Obstgehölze eine wichtige Rolle ein. Auf 191 ha (−7 %) werden junge veredelte Apfel-, Birnen- oder Kirschbäume bis zum verkaufsfertigen Stadium produziert. Die Stecklingsvermehrung und Veredlung von Beerensträuchern erfolgt auf 23 ha. Eine kleine Sparte befasst sich mit der Anzucht von Rosen, die insgesamt 16 ha umfasst.