:: 218/2020

Pressemitteilung 218/2020

Stuttgart,

Zeitarbeitsbranche: Gesetzesänderung und Corona zeigen deutliche Auswirkung

Gesamtbeschäftigung folgt dem Frühindikator Zeitarbeit und liegt im Mai 2020 leicht unter Vorjahresniveau

Die Zahl der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche ist in Baden-Württemberg spürbar zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren im Mai 2020 insgesamt 75 400 Personen im Land in der Zeitarbeitsbranche sozialversicherungspflichtig beschäftigt.1 Ihre Zahl sank von Februar 2020, dem Monat vor dem coronabedingten Lockdown, bis Mai saisonbereinigt um 9 000 (−10,1 %). Das Niveau der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche war damit im Mai 2020 so niedrig wie zuletzt vor 10 Jahren (Mai 2010: 74 100). Eine vergleichbare Entwicklung war auch bundesweit zu beobachten (Mai 2020: 624 900, Mai 2010: 660 300). Der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche an den insgesamt 4,72 Millionen (Mill.) sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Südwesten betrug im Mai 2020 1,6 %, in Deutschland belief sich der entsprechende Anteil auf 1,9 %.

Dass das Beschäftigungsniveau in der Zeitarbeitsbranche im langfristigen Vergleich so gering ausfällt, ist jedoch nur zu einem Teil auf die aktuelle Corona-Krise zurückzuführen. Die Beschäftigtenzahl in diesem Wirtschaftszweig war nämlich bereits einige Zeit vor Ausbruch der Corona-Pandemie gesunken. Seit ihrem Höchststand im November 2017 ist die Zahl der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche Baden-Württembergs von 115 700 kontinuierlich auf 75 400 zurückgegangen und ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung sank von 2,5 % auf 1,6 % im Mai 2020. Saisonbereinigt ging die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung im Zeitraum November 2017 bis Mai 2020 um 37 000 oder fast ein Drittel zurück (−32,4 %). Damit entfiel mit dem bereits genannten Stellenabbau von saisonbereinigt 9 000 im Corona-Zeitraum Februar bis Mai 2020 nur rund ein Viertel des gesamten Rückgangs der Zeitarbeitnehmer im Zeitraum November 2017 bis Mai 2020 auf die Corona-Pandemie. Die übrigen 28 000 Arbeitsplätze in der Zeitarbeitsbranche waren bereits vor der Corona-Pandemie abgebaut worden. Für diese stark rückläufige Nachfrage nach Leiharbeitskräften dürfte zum einen die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes ausschlaggebend gewesen sein, die zum 1. April 2017 in Kraft trat. Diese Neuregelung beinhaltet für die Leiharbeitnehmer grundsätzlich eine Lohnanpassung an das Stammpersonal nach 9 Monaten und eine Höchstüberlassungsdauer von grundsätzlich maximal 18 Monaten, was zu einer Stellenminderung in der Zeitarbeitsbranche bis in den Herbst 2018 beitrug. In dem sich daran anschließenden Rückgang der Leiharbeitnehmer im Laufe des Jahres 2019 dürfte sich dagegen die allmählich nachlassende Dynamik der Weltkonjunktur widerspiegeln. Vergleichbare Entwicklungen waren auch bundesweit zu beobachten.

Die Zeitarbeitsbranche gilt als Frühindikator für alle übrigen Branchen. So sinkt in der Regel in konjunkturell schwächeren Zeiten zunächst die Zahl der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche und erst bei längerer Dauer folgt mit zeitlicher Verzögerung ein Abbau des Stammpersonals. Im Jahr 2018 zeigte sich die Gesamtbeschäftigung im Südwesten noch unbeeindruckt vom Stellenabbau in der Zeitarbeitsbranche, weil dieser nicht konjunkturell bedingt war. Da sich saisonbereinigt die Gesamtbeschäftigung nicht verringerte, ist vielmehr davon auszugehen, dass ein Teil der Zeitarbeitnehmer sogar in den Entleihbetrieben als Stammpersonal übernommen wurde. Erst im Jahr 2019 ließ der Zuwachs der Gesamtbeschäftigung im Zuge der konjunkturellen Abkühlung immer mehr nach und mündete mit der sich anschließenden Corona-Krise bis Mai 2020 in einen leichten gesamtwirtschaftlichen Stellenabbau. Nach vorläufigen Angaben waren im Mai 2020 insgesamt 4,72 Mill. Menschen in Baden-Württemberg sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 25 000 bzw. 0,5 % weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Von diesem gesamtwirtschaftlichen Stellenabbau entfielen allein 18 000 auf die Zeitarbeitsbranche. Der übrige Stellenabbau um fast 7 000 betraf die Gruppe aller anderen Wirtschaftsbereiche, die im Mai 2020 dem Frühindikator Zeitarbeit zeitverzögert folgte und erstmals seit zehn Jahren leicht ins Minus rutschte. Ohne den massiven Einsatz der Kurzarbeit, der seit 1. März 2020 befristet bis Jahresende auch für die Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche gilt, wäre der Stellenabbau spürbar höher ausgefallen.

In konjunkturell schwierigen Zeiten trifft der Stellenabbau die Zeitarbeitsbranche nicht nur zeitlich früher, sondern auch stärker als andere Branchen. Bereits seit Ende 2018 liegt die Zahl der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche Baden-Württembergs mit zweistelligen Raten unter ihren jeweiligen Vorjahreswerten. Dies dürfte mit der höheren Flexibilität der Unternehmen beim Einsatz von Leiharbeitnehmern zu tun haben, aber auch mit deren geringerer Qualifikation. So besaßen Ende 2019 nur 64 % der hierzulande in der Zeitarbeitsbranche Beschäftigten einen Berufsabschluss, über alle Branchen hinweg lag dieser Anteil dagegen bei 84 %. In der Folge waren unter den Beschäftigten aller Branchen 85 % als Fachkräfte, Spezialisten oder Experten tätig, die angesichts des Fachkräftemangels auf dem Arbeitsmarkt nur schwer zu gewinnen sind und deshalb so lange wie möglich in den Betrieben gehalten werden. Unter den Beschäftigten der Zeitarbeitsbranche lag der Anteil dieser fachlich hochwertigen Tätigkeiten dagegen nur halb so hoch (42 %), da die überwiegende Zahl der Leiharbeitnehmer Helfertätigkeiten ausübt (58 %). Solche Tätigkeiten spielen insbesondere beim Einstieg junger und ausländischer Personen in das Berufsleben eine Rolle. So war in der Zeitarbeitsbranche fast die Hälfte der Beschäftigten unter 35 Jahre alt (49 %), bei den Beschäftigten insgesamt dagegen lediglich 34 %. Ebenso besaß fast die Hälfte der Zeitarbeitnehmer eine ausländische Staatsangehörigkeit (49 %), während ihr Anteil bei den Beschäftigten insgesamt mit 17 % nur gut ein Drittel so hoch war. Vom Stellenabbau in der Zeitarbeitsbranche sind Männer stärker betroffen als Frauen, da Zeitarbeitnehmer vorwiegend an Betriebe des Produzierenden Gewerbes ausgeliehen werden, die nach wie vor eine Männerdomäne sind. So waren unter den Leiharbeitnehmern im Südwesten 68 % männlich, während ihr Anteil in den Gesamtbelegschaften lediglich 55 % betrug.

1 Die vorliegende Analyse bezieht sich auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Betrieben mit dem Schwerpunkt „Arbeitnehmerüberlassung“. Es handelt sich hierbei um die Wirtschaftszweige 78.2 (Überlassung von Arbeitskräften) und 78.3 (sonstige Überlassung von Arbeitskräften) gemäß der Klassifikation der Wirtschaftszweige WZ 2008. Datenquelle ist die Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Die Angaben für 2020 sind noch vorläufig.

Schaubild 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt und in der Zeitarbeitsbranche in Baden-Württemberg seit 2008
Schaubild 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt und in der Zeitarbeitsbranche in Baden-Württemberg seit 2008
Tabelle 1 anzeigen
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt und in der Zeitarbeitsbranche in Baden-Württemberg seit 2008*)
Jahr/MonatUrsprungswerteSaisonbereinigte Werte
InsgesamtZeitarbeitInsgesamtZeitarbeitInsgesamtZeitarbeit
AnzahlVeränderung zum Vorjahr in %Anzahl

*) Klassifikation der Wirtschaftszweige - Ausgabe 2008 (WZ 2008): Bereiche 78.2 und 78.3.

Datenquelle: Bundesagentur für Arbeit; vorläufige Daten.

2008Jan3.877.11279.875+2,5+14,83.893.00085.000
Feb3.881.57280.360+2,6+13,43.903.00085.000
Mrz3.889.29381.232+2,5+11,93.905.00086.000
Apr3.898.71781.722+2,5+9,63.912.00085.000
Mai3.905.79882.481+2,3+5,83.913.00084.000
Jun3.914.29785.378+2,4+6,83.921.00084.000
Jul3.907.19685.926+2,3+3,93.927.00082.000
Aug3.906.45883.878+2,0+2,13.926.00080.000
Sep3.972.96284.033+2,2+3,43.934.00080.000
Okt3.974.60080.651+1,8 –2,73.936.00077.000
Nov3.966.76074.530+1,6 –10,43.933.00071.000
Dez3.939.10365.193+1,4 –16,73.931.00068.000
2009Jan3.906.88560.408+0,8 –24,43.922.00064.000
Feb3.895.10756.781+0,3 –29,33.916.00060.000
Mrz3.890.86353.052+0,0 –34,73.906.00056.000
Apr3.882.30851.145 –0,4 –37,43.895.00053.000
Mai3.877.50950.314 –0,7 –39,03.884.00051.000
Jun3.874.40952.033 –1,0 –39,13.880.00051.000
Jul3.852.94653.863 –1,4 –37,33.873.00052.000
Aug3.852.66355.388 –1,4 –34,03.873.00053.000
Sep3.914.00457.328 –1,5 –31,83.876.00055.000
Okt3.910.90558.747 –1,6 –27,23.873.00056.000
Nov3.911.45460.350 –1,4 –19,03.879.00058.000
Dez3.890.01155.970 –1,2 –14,13.883.00058.000
2010Jan3.864.31957.960 –1,1 –4,13.880.00061.000
Feb3.859.48859.956 –0,9+5,63.879.00063.000
Mrz3.875.88964.997 –0,4+22,53.890.00068.000
Apr3.888.25368.810+0,2+34,53.900.00071.000
Mai3.904.99074.070+0,7+47,23.911.00075.000
Jun3.912.71979.334+1,0+52,53.919.00078.000
Jul3.903.04783.453+1,3+54,93.924.00080.000
Aug3.911.42486.469+1,5+56,13.932.00083.000
Sep3.974.65288.736+1,5+54,83.937.00085.000
Okt3.972.02690.673+1,6+54,33.934.00086.000
Nov3.977.23393.598+1,7+55,13.944.00090.000
Dez3.959.02688.627+1,8+58,33.953.00092.000
2011Jan3.946.29488.824+2,1+53,33.963.00094.000
Feb3.953.93590.297+2,4+50,63.974.00095.000
Mrz3.968.54492.261+2,4+41,93.982.00097.000
Apr3.981.14493.247+2,4+35,53.991.00096.000
Mai3.997.62896.956+2,4+30,94.003.00098.000
Jun4.004.95098.415+2,4+24,14.011.00097.000
Jul3.993.83798.737+2,3+18,34.015.00095.000
Aug4.005.317100.598+2,4+16,34.027.00097.000
Sep4.073.303101.007+2,5+13,84.035.00097.000
Okt4.084.595101.261+2,8+11,74.046.00097.000
Nov4.089.629101.567+2,8+8,54.056.00098.000
Dez4.070.19195.022+2,8+7,24.066.00099.000
2012Jan4.073.46892.444+3,2+4,14.091.00097.000
Feb4.074.34191.474+3,0+1,34.094.00096.000
Mrz4.089.19691.714+3,0 –0,64.102.00096.000
Apr4.099.23992.732+3,0 –0,64.109.00095.000
Mai4.109.83093.611+2,8 –3,54.115.00094.000
Jun4.112.26993.821+2,7 –4,74.119.00092.000
Jul4.106.53595.058+2,8 –3,74.128.00092.000
Aug4.109.31493.996+2,6 –6,64.131.00091.000
Sep4.173.04792.153+2,4 –8,84.135.00089.000
Okt4.186.30491.893+2,5 –9,34.148.00088.000
Nov4.188.67790.467+2,4 –10,94.155.00087.000
Dez4.159.89982.912+2,2 –12,74.157.00086.000
2013Jan4.141.52181.900+1,7 –11,44.159.00086.000
Feb4.143.70882.168+1,7 –10,24.163.00086.000
Mrz4.152.38181.741+1,5 –10,94.165.00085.000
Apr4.163.76784.767+1,6 –8,64.172.00087.000
Mai4.171.24086.208+1,5 –7,94.177.00087.000
Jun4.174.24188.430+1,5 –5,74.181.00087.000
Jul4.171.73391.854+1,6 –3,44.193.00089.000
Aug4.175.24392.187+1,6 –1,94.198.00089.000
Sep4.243.59094.225+1,7+2,24.205.00091.000
Okt4.249.34595.073+1,5+3,54.210.00092.000
Nov4.250.81195.020+1,5+5,04.217.00092.000
Dez4.225.00988.845+1,6+7,24.223.00093.000
2014Jan4.212.93489.671+1,7+9,54.231.00094.000
Feb4.220.62490.461+1,9+10,14.239.00094.000
Mrz4.235.10191.670+2,0+12,14.247.00095.000
Apr4.247.81393.017+2,0+9,74.256.00095.000
Mai4.255.62992.785+2,0+7,64.262.00094.000
Jun4.266.47396.118+2,2+8,74.273.00095.000
Jul4.256.93598.461+2,0+7,24.278.00095.000
Aug4.258.85297.857+2,0+6,24.283.00095.000
Sep4.331.92099.938+2,1+6,14.293.00096.000
Okt4.337.280100.152+2,1+5,34.298.00097.000
Nov4.334.79998.895+2,0+4,14.301.00096.000
Dez4.311.85192.848+2,1+4,54.310.00097.000
2015Jan4.302.35993.715+2,1+4,54.320.00098.000
Feb4.310.84395.656+2,1+5,74.329.00099.000
Mrz4.330.48798.183+2,3+7,14.342.000101.000
Apr4.341.12399.145+2,2+6,64.349.000101.000
Mai4.349.78899.761+2,2+7,54.356.000101.000
Jun4.359.864103.147+2,2+7,34.367.000102.000
Jul4.355.515105.556+2,3+7,24.378.000102.000
Aug4.361.623105.776+2,4+8,14.386.000103.000
Sep4.432.690105.913+2,3+6,04.394.000103.000
Okt4.440.639105.429+2,4+5,34.402.000102.000
Nov4.445.148105.090+2,5+6,34.410.000102.000
Dez4.419.59198.356+2,5+5,94.417.000102.000
2016Jan4.404.98397.524+2,4+4,14.422.000102.000
Feb4.414.44799.733+2,4+4,34.432.000103.000
Mrz4.428.546101.045+2,3+2,94.440.000103.000
Apr4.439.747101.392+2,3+2,34.448.000103.000
Mai4.450.228103.204+2,3+3,54.457.000104.000
Jun4.458.706105.517+2,3+2,34.466.000104.000
Jul4.447.476106.063+2,1+0,54.471.000103.000
Aug4.457.920107.295+2,2+1,44.483.000104.000
Sep4.532.008107.585+2,2+1,64.494.000104.000
Okt4.541.087107.520+2,3+2,04.502.000105.000
Nov4.546.575108.277+2,3+3,04.511.000105.000
Dez4.523.442102.051+2,3+3,84.520.000106.000
2017Jan4.510.033101.456+2,4+4,04.526.000106.000
Feb4.518.382102.378+2,4+2,74.535.000105.000
Mrz4.535.262104.610+2,4+3,54.546.000107.000
Apr4.543.767104.914+2,3+3,54.552.000106.000
Mai4.560.588107.750+2,5+4,44.567.000109.000
Jun4.566.739109.261+2,4+3,54.575.000108.000
Jul4.560.714110.691+2,5+4,44.585.000108.000
Aug4.566.551111.705+2,4+4,14.593.000109.000
Sep4.640.340112.858+2,4+4,94.603.000110.000
Okt4.650.375113.562+2,4+5,64.611.000111.000
Nov4.661.460115.744+2,5+6,94.625.000113.000
Dez4.638.717109.530+2,5+7,34.634.000113.000
2018Jan4.628.062107.311+2,6+5,84.643.000111.000
Feb4.633.990107.448+2,6+5,04.650.000110.000
Mrz4.645.548107.109+2,4+2,44.656.000109.000
Apr4.658.658108.240+2,5+3,24.667.000110.000
Mai4.668.355107.762+2,4+0,04.675.000109.000
Jun4.673.437108.842+2,3 –0,44.683.000108.000
Jul4.666.566110.092+2,3 –0,54.692.000108.000
Aug4.676.321109.524+2,4 –2,04.704.000107.000
Sep4.740.684106.316+2,2 –5,84.704.000104.000
Okt4.755.459103.833+2,3 –8,64.716.000101.000
Nov4.761.391102.802+2,1 –11,24.724.000100.000
Dez4.735.07595.938+2,1 –12,44.729.00099.000
2019Jan4.723.21696.878+2,1 –9,74.737.000100.000
Feb4.728.23096.446+2,0 –10,24.744.00099.000
Mrz4.734.76394.800+1,9 –11,54.745.00097.000
Apr4.744.56294.820+1,8 –12,44.752.00096.000
Mai4.749.49593.704+1,7 –13,04.757.00095.000
Jun4.748.86192.695+1,6 –14,84.760.00093.000
Jul4.738.94993.871+1,6 –14,74.765.00092.000
Aug4.738.25792.784+1,3 –15,34.767.00090.000
Sep4.810.08192.575+1,5 –12,94.774.00090.000
Okt4.813.81591.489+1,2 –11,94.774.00089.000
Nov4.813.84689.319+1,1 –13,14.776.00087.000
Dez4.787.17082.932+1,1 –13,64.781.00086.000
2020Jan4.770.18883.475+1,0 –13,84.783.00086.000
Feb4.767.50082.900+0,8 –14,04.783.00085.000
Mrz4.769.30082.100+0,7 –13,44.779.00084.000
Apr4.741.50077.600 –0,1 –18,24.749.00078.000
Mai4.724.50075.400 –0,5 –19,54.732.00076.000
Schaubild 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt und in der Zeitarbeitsbranche in Baden-Württemberg seit 2009
Schaubild 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt und in der Zeitarbeitsbranche in Baden-Württemberg seit 2009
Tabelle 2 anzeigen
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt und in der Zeitarbeitsbranche in Baden-Württemberg seit 2008
Veränderung zum Vorjahr in Personen
Jahr / MonatInsgesamt (ohne Zeitarbeit)Zeitarbeit
Anzahl

*) Klassifikation der Wirtschaftszweige - Ausgabe 2008 (WZ 2008): Bereiche 78.2 und 78.3.

Datenquelle: Bundesagentur für Arbeit; vorläufige Daten.

2009Jan+49.240−19.467
Feb+37.114−23.579
Mrz+29.750−28.180
Apr+14.168−30.577
Mai+3.878−32.167
Jun−6.543−33.345
Jul−22.187−32.063
Aug−25.305−28.490
Sep−32.253−26.705
Okt−41.791−21.904
Nov−41.126−14.180
Dez−39.869−9.223
2010Jan−40.118−2.448
Feb−38.794+3.175
Mrz−26.919+11.945
Apr−11.720+17.665
Mai+3.725+23.756
Jun+11.009+27.301
Jul+20.511+29.590
Aug+27.680+31.081
Sep+29.240+31.408
Okt+29.195+31.926
Nov+32.531+33.248
Dez+36.358+32.657
2011Jan+51.111+30.864
Feb+64.106+30.341
Mrz+65.391+27.264
Apr+68.454+24.437
Mai+69.752+22.886
Jun+73.150+19.081
Jul+75.506+15.284
Aug+79.764+14.129
Sep+86.380+12.271
Okt+101.981+10.588
Nov+104.427+7.969
Dez+104.770+6.395
2012Jan+123.554+3.620
Feb+119.229+1.177
Mrz+121.199−547
Apr+118.610−515
Mai+115.547−3.345
Jun+111.913−4.594
Jul+116.377−3.679
Aug+110.599−6.602
Sep+108.598−8.854
Okt+111.077−9.368
Nov+110.148−11.100
Dez+101.818−12.110
2013Jan+78.597−10.544
Feb+78.673−9.306
Mrz+73.158−9.973
Apr+72.493−7.965
Mai+68.813−7.403
Jun+67.363−5.391
Jul+68.402−3.204
Aug+67.738−1.809
Sep+68.471+2.072
Okt+59.861+3.180
Nov+57.581+4.553
Dez+59.177+5.933
2014Jan+63.642+7.771
Feb+68.623+8.293
Mrz+72.791+9.929
Apr+75.796+8.250
Mai+77.812+6.577
Jun+84.544+7.688
Jul+78.595+6.607
Aug+77.939+5.670
Sep+82.617+5.713
Okt+82.856+5.079
Nov+80.113+3.875
Dez+82.839+4.003
2015Jan+85.381+4.044
Feb+85.024+5.195
Mrz+88.873+6.513
Apr+87.182+6.128
Mai+87.183+6.976
Jun+86.362+7.029
Jul+91.485+7.095
Aug+94.852+7.919
Sep+94.795+5.975
Okt+98.082+5.277
Nov+104.154+6.195
Dez+102.232+5.508
2016Jan+98.815+3.809
Feb+99.527+4.077
Mrz+95.197+2.862
Apr+96.377+2.247
Mai+96.997+3.443
Jun+96.472+2.370
Jul+91.454+507
Aug+94.778+1.519
Sep+97.646+1.672
Okt+98.357+2.091
Nov+98.240+3.187
Dez+100.156+3.695
2017Jan+101.118+3.932
Feb+101.290+2.645
Mrz+103.151+3.565
Apr+100.498+3.522
Mai+105.814+4.546
Jun+104.289+3.744
Jul+108.610+4.628
Aug+104.221+4.410
Sep+103.059+5.273
Okt+103.246+6.042
Nov+107.418+7.467
Dez+107.796+7.479
2018Jan+112.174+5.855
Feb+110.538+5.070
Mrz+107.787+2.499
Apr+111.565+3.326
Mai+107.755+12
Jun+107.117−419
Jul+106.451−599
Aug+111.951−2.181
Sep+106.886−6.542
Okt+114.813−9.729
Nov+112.873−12.942
Dez+109.950−13.592
2019Jan+105.587−10.433
Feb+105.242−11.002
Mrz+101.524−12.309
Apr+99.324−13.420
Mai+95.198−14.058
Jun+91.571−16.147
Jul+88.604−16.221
Aug+78.676−16.740
Sep+83.138−13.741
Okt+70.700−12.344
Nov+65.938−13.483
Dez+65.101−13.006
2020Jan+60.375−13.403
Feb+52.816−13.546
Mrz+47.237−12.700
Apr+14.158−17.220
Mai−6.691−18.304
Tabelle 3
Struktur der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt und in der Zeitarbeitsbranche in Baden-Württemberg 2019*)
MerkmalInsgesamtZeitarbeitsbranche1)
Anzahl% Anzahl%

*) Stichtag 31. Dezember.

1) Klassifikation der Wirtschaftszweige - Ausgabe 2008 (WZ 2008): Bereiche 78.2 und 78.3.

2) Einschließlich Fälle ohne Angabe zu den einzelnen Merkmalen.

Datenquelle: Bundesagentur für Arbeit, vorläufige Daten.

Insgesamt2)4.787.170100,082.932100,0
davon nach Geschlecht
Männer2.621.46154,856.20267,8
Frauen2.165.70945,226.73032,2
davon nach Altersgruppen
unter 35 Jahre1.610.54833,640.99249,4
35 bis unter 55 Jahre2.163.48745,232.94939,7
über 55 Jahre1.013.13521,28.99110,8
darunter mit Staatsangehörigkeit
Deutschland3.986.83783,342.07350,8
Ausland798.71716,740.82449,2
darunter nach Berufsabschluss
ohne Berufsabschluss690.11615,627.24535,7
mit anerkannten Berufsabschluss2.869.23864,741.93154,9
mit akademischen Berufsabschluss878.60119,87.2459,5
darunter nach Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit
Helfer727.85815,347.94357,8
Fachkraft2.705.02356,727.25232,9
Spezialist677.52414,24.5625,5
Experte656.63613,83.1753,8