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Konjunkturindikator

Der Konjunkturindikator für Baden-Württemberg ist eine gewichtete Zusammenfassung der folgenden, mit Ausnahme des Deutschen Aktienindex, für Baden-Württemberg vorliegenden Zeitreihen (Gewichte in Klammern): 

 

• Reale Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe aus dem Inland (23,8 %) 

• Reale Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe aus dem Ausland (19 %) 

• Reale Produktion des Verarbeitenden Gewerbes (15,5 %) 

• L-Bank-ifo-Geschäftsklima in der Gewerblichen Wirtschaft (13,1 %) 

• Zahl der gemeldeten Stellen (16,7 %) 

• Deutscher Aktienindex (11,9 %). 

Die Auswahl und Gewichtung der Indikatorzeitreihen erfolgte mithilfe verschiedener Testverfahren. Der Indikator wurde so konzipiert, dass er den Verlauf des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in gleitender Jahreswachstumsraterate zuverlässig prognostiziert. Die gleitende Jahresrate ist die prozentuale Veränderung von jeweils 4 Quartalen gegenüber den 4 Quartalen zuvor. Die ökonometrischen Tests haben gezeigt, dass der Konjunkturindikator der gleitenden Jahresrate des BIP 3 Quartale vorausläuft. Aussagen über die zu erwartende Höhe der BIP-Veränderungsrate lässt der Indikator jedoch nicht zu. Für die Berechnung des Indikators werden zunächst die Monatsdaten der oben genannten Zeitreihen mithilfe des Berliner Verfahrens BV 4.1 kalender- und saisonbereinigt. Mit den bereinigten Daten werden Veränderungsraten berechnet und diese normiert. Anschließend werden die normierten Veränderungsraten der Zeitreihen mit dem entsprechenden Gewicht zur Indikatorreihe addiert. In den aktuellen Indikatorwert geht dabei der jeweils aktuellste Wert der einzelnen Zeitreihen ein. Durch die Bildung des arithmetischen Mittels dreier Monatswerte wird die Indikatorreihe abschließend zu Quartalsdaten verdichtet.

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