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Pressemitteilung 211/2023

1,86 Millionen Patientinnen und Patienten 2022 stationär in Krankenhäusern behandelt

Zahl der Behandlungen in Baden-Württemberg weiterhin deutlich niedriger als vor der Pandemie

Mit rund 1,86 Millionen war 2022 die Zahl der stationären Behandlungen in baden-württembergischen Krankenhäusern um 12 974 Fälle (−0,7 %) geringer als 2021. Damit wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes auch 2022 weiterhin deutlich weniger Patienten und Patientinnen stationär behandelt als vor der Pandemie. 2022 lag die Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen um rund 283 000 (−13 %) niedriger als 2019.

Die Zahl der von den Krankenhäusern im Land geleisteten Behandlungstage war 2022 trotz der gesunkenen Patientenzahlen mit 13,61 Millionen Tagen um 45 188 Tage höher als 2021. Die Ursache liegt in der 2022 etwas längeren Verweildauer der Patienten und Patientinnen. Die durchschnittliche Verweildauer stieg 2022 auf 7,3 Tage - gegenüber 7,2 Tagen im Jahr 2021.

Die Zahl der im Jahresdurchschnitt in baden-württembergischen Krankenhäusern aufgestellten Betten ist weiter rückläufig. Mit 53 552 Betten war sie 2022 um 633 Betten niedriger als 2021. Die Zahl der Intensivbetten sank 2022 um 339 Betten auf 2 807.

Der Zuwachs des ärztlichen Personals an den Krankenhäusern des Landes setzte sich 2022 mit einem leichten Plus von 0,6 % im Vergleich zu 2021 fort. Die Zahl der an den Kliniken des Landes hauptamtlich beschäftigten Ärztinnen und Ärzte lag 2022 bei 21 208 Vollkräften. Der Personalbestand beim Pflegepersonal war mit 43 164 direkt beschäftigten Vollkräften um 0,8 % höher als 2021.

Tabelle 1

Ausgewählte Daten der Krankenhäuser in Baden-Württemberg seit 2000*)
Jahr Kranken­häuser Aufge­stellte Betten Behand­lungs- und Berech­nungs­tage (Pflege­tage) Patient­innen und Patienten Durch­schnitt­liche Betten­auslastung Durch­schnitt­liche Verweil­dauer1) Personal2)
ärztlich nicht­ärzt­lich darunter
Pflege­personal
Anzahl % Tage Anzahl Vollkräfte3)

*) Ohne Bundeswehrkrankenhaus.

1) Vor dem Erhebungsjahr 2002 sind in der Verweildauer keine Stundenfälle enthalten.

2) Hauptamtlich bzw. direkt beschäftigtes Personal.

3) Vollkräfte im Jahresdurchschnitt: Umrechnung aller Beschäftigten auf volle tarifliche Arbeitszeit.

Datenquelle: Krankenhausstatistik – Grunddaten.

2000 317 64.493 19.064.340 1.862.560 80,8 10,2 13.255 91.151 39.240
2001 321 64.017 18.498.822 1.865.442 79,2 9,9 13.642 91.797 39.568
2002 325 63.677 18.187.650 1.973.106 78,3 9,2 14.667 92.463 39.183
2003 320 63.364 17.535.408 1.974.286 75,8 8,9 14.348 91.597 38.553
2004 316 62.387 16.686.076 1.913.648 73,1 8,7 14.695 88.649 37.262
2005 305 61.371 16.541.475 1.927.778 73,8 8,6 15.173 86.726 36.420
2006 296 60.424 16.246.973 1.918.056 73,7 8,5 15.526 86.355 36.109
2007 297 59.982 16.307.676 1.959.077 74,5 8,3 15.958 86.309 35.765
2008 297 59.224 16.150.144 1.976.987 74,5 8,2 16.021 86.763 35.973
2009 289 58.460 16.105.979 1.999.297 75,5 8,1 16.553 87.436 36.124
2010 289 58.045 16.040.065 2.022.271 75,7 7,9 16.424 89.268 36.797
2011 285 56.910 16.013.163 2.059.083 77,1 7,8 17.569 91.978 37.181
2012 276 56.674 15.922.630 2.074.015 76,8 7,7 17.686 92.038 37.108
2013 272 56.726 15.891.500 2.090.033 76,8 7,6 18.293 93.185 37.285
2014 270 56.572 15.867.193 2.129.372 76,8 7,5 18.760 94.301 37.429
2015 268 56.154 15.794.691 2.138.825 77,1 7,4 19.031 93.227 37.405
2016 266 55.940 15.820.853 2.165.422 77,3 7,3 19.381 94.545 37.804
2017 265 55.780 15.668.712 2.159.922 77,0 7,3 19.681 95.888 38.294
2018 250 55.570 15.564.532 2.151.205 76,7 7,2 19.695 98.131 39.064
2019 250 55.462 15.447.780 2.143.779 76,3 7,2 20.341 100.309 40.239
2020 249 54.172 13.544.855 1.876.808 68,3 7,2 20.967 104.263 41.663
2021 246 54.185 13.563.547 1.873.755 68,6 7,2 21.079 105.856 42.821
2022 249 53.552 13.608.735 1.860.782 69,6 7,3 21.208 106.272 43.164

Weitere Informationen

Eine Vollkraft entspricht einem Beschäftigten mit voller tariflicher Arbeitszeit.

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