Skip to main content Skip to page footer
Pressemitteilung 13/2026

Arbeitslosigkeit 2025 erneut gestiegen

Das dritte Jahr in Folge zählen alle Bundesländer mehr Arbeitslose als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote steigt im Südwesten auf 4,6 %

Mit fast 294.000 registrierten Arbeitslosen wurde 2025 in Baden-Württemberg der jahresdurchschnittlich höchste Wert seit 2006 erreicht. Wie das Statistische Landesamt nach Auswertung der Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit mitteilt, ist die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg 2025 gegenüber dem Vorjahr um rund 23.700 bzw. 8,8 % auf 293.700 angestiegen. 2024 und 2023 waren bereits vergleichbare Entwicklungen auf dem Südwest-Arbeitsmarkt beobachtet worden (2024: +24.500 bzw. +10 %; 2023: +22.300 bzw. +10 %). Im Bundesländervergleich ist die Arbeitslosenzahl 2025 mit einem Zuwachs von 10,5 % in Bayern (+30.100) am stärksten gestiegen. Deutschlandweit wuchs die Arbeitslosenzahl um 161.000 bzw. 5,8 % auf knapp 2,95 Millionen. Neben Bayern und Baden-Württemberg lagen die Zuwächse auch in Berlin (+7,4 %), Sachsen (+6,4 %) und Hamburg (+6,0 %) über dem Landesdurchschnitt. Mit Ausnahme von Bremen, Sachsen und dem Saarland fielen die Zuwachsraten 2025 in allen Bundesländern zumindest geringer aus als im Vorjahr.

Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen ist in Baden-Württemberg 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 4,6 % gestiegen. Damit steigerte sich der Arbeitsmarktindikator in den vergangenen drei Jahren um insgesamt 1,1 Prozentpunkte (2024: 4,2 %; 2023: 3,9 %; 2022: 3,5 %). Gleichwohl belegte Baden-Württemberg 2025 im Bundesländervergleich weiterhin den zweiten Platz hinter Bayern, das mit einer Arbeitslosenquote von 4,0 % den niedrigsten Wert unter allen Bundesländern vorweisen konnte.

Die Stadtstaaten verzeichneten mit 11,5 % in Bremen, 10,3 % in Berlin und 8,3 % in Hamburg 2025 für gewöhnlich die höchsten Arbeitslosenquoten bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen. Im bundesweiten Durchschnitt stieg die Quote gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 6,3 %. Ebenfalls über dem Deutschlandwert lagen 2025 die Arbeitslosenquoten in den ostdeutschen Flächenländern sowie in Nordrhein-Westfalen und im Saarland. Unterdurchschnittliche Anteile gab es neben Bayern und Baden-Württemberg in Rheinland-Pfalz, Hessen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen zu beobachten.

Weitere Informationen

Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht monatlich die offizielle Zahl der Arbeitslosen, die in den Arbeitsagenturen und Jobcentern erhoben wird. 

Arbeitslosenquoten zeigen die relative Unterauslastung des Arbeitskräfteangebots an, indem sie die (registrierten) Arbeitslosen zu den Erwerbspersonen (EP = Erwerbstätige + Arbeitslose) in Beziehung setzen. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen stellt den Anteil der Arbeitslosen an der Summe aus allen zivilen Erwerbstätigen (abhängige zivile Erwerbstätige sowie Selbstständige und mithelfende Familienangehörige) und den Arbeitslosen dar. Die abhängigen zivilen Erwerbstätigen setzen sich zusammen aus den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (inkl. Auszubildenden), geringfügig Beschäftigten, Personen in Arbeitsgelegenheiten (Mehraufwandvariante), Beamten (ohne Soldaten) und Grenzpendlern.

 

Themenseite

Pressemitteilung

Statistisches Monatsheft

GENESIS Online

 

 

 

Kontakt

Pressestelle

Arbeitsmarkt

Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Melden Sie sich für unsere Newsletter an!