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Baden-Württemberg: im Jahr 2025 insgesamt 2.706 Unternehmensinsolvenzen

Höchste Insolvenzhäufigkeit im Stadtkreis Pforzheim, niedrigste im Landkreis Waldshut.

Im Jahr 2025 wurden bei den Amtsgerichten in Baden-Württemberg insgesamt 2.706 Unternehmensinsolvenzen beantragt. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum war dies ein Anstieg um 261 Insolvenzverfahren oder 10,7 %. Wie das Statistische Landesamt nach Auswertung der neuesten Ergebnisse der Insolvenzstatistik weiter mitteilt, waren insgesamt 22.433 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von der Insolvenz ihrer Unternehmen betroffen. Dabei dürfte es sich um eine Untergrenze handeln, da nicht in allen Fällen die Anzahl der betroffenen Arbeitsplätze gemeldet wurde. Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger gegenüber insolventen Unternehmen beliefen sich im Jahr 2025 auf insgesamt rund 3,7 Milliarden Euro, das waren im Landesdurchschnitt fast 1,4 Millionen Euro je Unternehmensinsolvenzverfahren.

Wie stark ein Stadt- oder Landkreis tatsächlich von Unternehmensinsolvenzen betroffen ist, zeigt sich aus der Berechnung von regionalen Insolvenzhäufigkeiten. Hier werden die absoluten Insolvenzzahlen in den Stadt- und Landkreisen in Bezug zu den dort niedergelassenen Unternehmen gesetzt. Im Jahr 2025 wies der Stadtkreis Pforzheim mit 12,9 Insolvenzanträgen je 1.000 ansässiger Unternehmen die landesweit höchste Insolvenzhäufigkeit auf. An zweiter Stelle folgte der Stadtkreis Mannheim mit einem Wert von 12,6. Die niedrigste Insolvenzhäufigkeit errechnete sich für den Landkreis Waldshut, wo auf 1.000 Unternehmen lediglich 3,2 Insolvenzanträge kamen, knapp gefolgt vom Landkreis Biberach und dem Alb-Donau-Kreis mit jeweils 3,3 Insolvenzverfahren. Im Landesdurchschnitt gab es im Jahr 2025 auf je 1.000 Unternehmen 
6,3 Unternehmensinsolvenzen.

Weitere Informationen

Insolvenzhäufigkeit

Zahl der Insolvenzen gemessen an je 1.000 umsatzsteuerpflichtig Unternehmen 2024, die zur Voranmeldung verpflichtet sind. D.h. Unternehmen mit einem voraussichtlichen Umsatz unter 22.000 Euro sind nicht berücksichtigt (Datenquelle: Umsatzsteuerstatistik).

 

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