Bauleistungspreise in Baden-Württemberg
Preise für Bauleistungen steigen im 1. Quartal 2023 um 12,8 %
Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Baden-Württemberg sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes im 1. Quartal 2023 (Berichtsmonat Februar) um 12,8 % gegenüber dem 1. Quartal 2022 gestiegen. Gegenüber dem 4. Quartal 2022 (Berichtsmonat November) erhöhten sich die Preise um 2,1 %.
Für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen die Preise vom 1. Quartal 2022 bis 1. Quartal 2023 um +11,0 %. Den stärksten Anstieg gab es dabei bei den Abdichtungsarbeiten +17,4 %. Die Preise für Erdarbeiten erhöhten sich um +16,0 %, für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten stiegen sie um +15,4 %. Den geringsten Anstieg verzeichneten die Zimmer- und Holzbauarbeiten (+3,2 %).
Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen im 1. Quartal 2023 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 14,2 % zu. Für Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen erhöhten sie sich um +25,5 %, für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen um +17,7 %. Tischlerarbeiten kosteten +16,1 % mehr als im 1. Quartal 2022. Bei Metallbauarbeiten stiegen die Preise um +13,3 %.
Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um +14,4 % zu. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen um +13,9 % und für gewerbliche Betriebsgebäude um +13,6 %. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise um +14,7 % gegenüber dem 1. Quartal 2022. Brücken im Straßenbau verteuerten sich in diesem Zeitraum um +12,2 %.