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Pressemitteilung 99/2026

Bevölkerung in Baden-Württemberg 2025 rückläufig

Die Zuwanderung kann das Geburtendefizit nicht ausgleichen.

Nach einigen Jahren steten Wachstums ist die Bevölkerungszahl in Baden-Württemberg im Jahr 2025 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bevölkerung um 7.100 Personen auf 11.238.800 zurückgegangen, so das Statistische Landesamt. 

Schon in den Vorjahren war der Anstieg der Einwohnerzahl ausschließlich auf Wanderungsgewinne zurückzuführen. Zwar waren auch im Jahr 2025 mehr Zuzüge über die Landesgrenze (323.500) als Fortzüge (305.700) zu verzeichnen, dies reichte jedoch nicht mehr aus, um das Geburtendefizit auszugleichen: Wie bereits in den Vorjahren starben auch 2025 deutlich mehr Menschen (117.500) als Kinder geboren wurden (94.100). Zuletzt konnte die Zuwanderung das Geburtendefizit im Jahr 2009 nicht ausgleichen.

Weitere Informationen

Die Ergebnisse im Text wurden jeweils auf 100 Personen gerundet.

In den Jahren 2011 und 2022 wurden die fortgeschriebenen Bevölkerungszahlen aufgrund der Ergebnisse aus den Bevölkerungszählungen (Zensus) dieser zwei Jahre bereinigt. Daher stimmen die Zu- und Abnahmen dieser Jahre mit den Angaben über Geburtenüberschuss bzw. -defizit und Wanderungssaldo rechnerisch nicht überein.

Die Bevölkerungszunahme bzw. -abnahme beinhaltet auch die sogenannten bestandsrelevanten Korrekturen. Dabei handelt es sich vor allem um Abmeldungen von Amts wegen, die nicht mehr in der Wanderungsstatistik, aber in der so genannten Bevölkerungsfortschreibung zur Ermittlung der amtlichen Einwohnerzahlen berücksichtigt werden konnten.

Seit dem Berichtsjahr 2025 wird die Cell-Key-Methode zur statistischen Geheimhaltung bei den Zahlen der natürlichen Bevölkerungsbewegung und der Wanderung eingesetzt. Mehr Informationen zur Cell-Key-Methode finden Sie im Statistikportal.

Weitergehende Ergebnisse zu den Statistiken der Geburten- und Sterbefälle sowie zur Wanderungsstatistik werden in einer Pressemitteilung voraussichtlich ab Mitte Juni veröffentlicht.

 

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