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Pressemitteilung 107/2026

Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft 2025 bei rund 59,9 Milliarden Euro

Die Erwerbstätigenzahl in der baden-württembergischen Gesundheitswirtschaft steigt deutlich an.

Die Bruttowertschöpfung in jeweiligen Preisen in der baden-württembergischen Gesundheitswirtschaft belief sich 2025 auf gut 59,9 Milliarden (Mrd.) Euro. Gemessen an der Gesamtwirtschaft entsprach dies einem Anteil von 9,9 %. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg nach ersten Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL) weiter mitteilt, erhöhte sich die Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft 2025 preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 2,9 %. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft Baden-Württembergs schrumpfte die Bruttowertschöpfung im selben Zeitraum um 0,7 %.

Im Jahr 2025 verzeichnete die Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg rund 855.900 Erwerbstätige. Somit hatte in etwa jede achte erwerbstätige Person im Südwesten ihren Arbeitsplatz (13,3 %) in dieser Querschnittsbranche. Die Erwerbstätigkeit in der Gesundheitswirtschaft stieg 2025 um rund 23.200 Personen bzw. 2,8 % an. In der Gesamtwirtschaft stagnierte die Erwerbstätigenzahl dagegen.

Auf eine erwerbstätige Person in der baden-württembergischen Gesundheitswirtschaft entfiel 2025 eine Bruttowertschöpfung in Höhe von 69.991 Euro. Im Ländervergleich war dies ein überdurchschnittlicher Wert. Die Arbeitsproduktivität in der Gesundheitswirtschaft lag bundesweit 2025 mit 60.320 Euro in Sachsen am niedrigsten, in Hamburg mit 83.666 Euro am höchsten.

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