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Pressemitteilung 76/2026

Duale Berufsausbildung 2025: Rückgang der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 2,6 %

Der Ausbildungsbereich Industrie und Handel verzeichnete überdurchschnittliche Verluste.

Die Zahl der im Jahr 2025 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge belief sich auf 66.080 Vertragsabschlüsse. Dies bedeutet einen Rückgang um rund 1.740 Verträge bzw. um −2,6 % gegenüber dem Vorjahr, berichtet das Statistische Landesamt Baden-Württemberg auf Basis von vorläufigen Ergebnissen der Berufsbildungsstatistik. 

Einen Rückgang an neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen gab es sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Dabei lag der prozentuale Rückgang bei Frauen (−2,7 % bzw. −690 Neuverträge) etwas höher als bei Männern (−2,5 % bzw. −1.050 Neuverträge).

Im Bereich Industrie und Handel, der mit 101.280 Männern und Frauen bzw. einem Anteil von knapp 59 % an allen Auszubildenden und rund 56 % an allen Neuverträgen der bedeutendste Ausbildungsbereich im Land ist, gab es mit minus 2.280 den größten Rückgang an Neuabschlüssen, das sind −5,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch in den beiden Ausbildungsbereichen Öffentlicher Dienst und Landwirtschaft wurden 130 (−5,9 %) bzw. 100 (−6,8 %) weniger Neuverträge abgeschlossen als noch 2024.

Es gab auch Ausbildungsbereiche mit Zuwachs. Den absolut betrachtet größten Zuwachs an neuen Vertragsabschlüssen verzeichnete der Ausbildungsbereich Handwerk mit einem Plus von 530 (+2,9 %). Zuwächse konnten auch die Ausbildungsbereiche Freie Berufe und Hauswirtschaft mit 210 (+3,3 %) bzw. 30 (+15,8 %) neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erzielen.

Die Zahl der Auszubildenden lag zum Stichtag 31. Dezember 2025 mit 172.660 auf dem Stand des Vorjahres. Die Verluste im Ausbildungsbereich Industrie und Handel konnten durch die Zuwächse insbesondere in den Ausbildungsbereichen Handwerk und Freie Berufe nahezu wettgemacht werden.

Die berichteten vorläufigen Ergebnisse des Berichtsjahres 2025 sind noch nicht vollständig plausibilisiert. Es können sich mit den endgültigen Ergebnissen der Berufsbildungsstatistik, die im Juni 2026 erwartet werden, noch kleinere Änderungen ergeben. Eine Differenzierung nach Ausbildungsberufen ist erst mit den endgültigen Ergebnissen möglich.

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