Erstaunliches Statistikwissen: Einwohnerzahl in Baden-Württemberg ohne Zuwanderung nur bei 7 statt 11 Millionen
Seit 1952 lag die Nettozuwanderung bei über 4 Millionen Menschen
Im Jahr 2025 lag die Einwohnerzahl Baden-Württembergs bei gut 11,2 Millionen. Seit der Gründung des Landes im Jahr 1952 bis Ende 2024 sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes per Saldo mehr als 4,1 Millionen Menschen aus dem übrigen Bundesgebiet und aus dem Ausland in den Südwesten gezogen. Hätte es in den vergangenen Jahrzehnten keine Zuwanderung gegeben, ergibt sich rechnerisch demnach eine hypothetische heutige Einwohnerzahl von nur 7,1 Millionen.
Durchschnittliche jährliche Zuwanderung in der Größe Baden-Badens
Die jährliche Zuwanderung unterliegt dabei zahlreichen Einflussfaktoren und entsprechend großen Schwankungen. Im Laufe der Jahrzehnte gab es Jahre mit einer Rekordzuwanderung wie 1990 (+182.300), 2022 (+178.200) und 2015 (+170.500), aber auch einige Jahre mit nur niedrigen Wanderungsgewinnen oder mit Wanderungsverlusten. Im langjährigen Durchschnitt war jedes Jahr eine Nettozuwanderung von 56.400 Personen zu verzeichnen – das entspricht in etwa der Größe der Stadt Baden-Baden (57.100 am 30. September 2025).
Weitere Informationen
Die Auswirkung der Zuwanderung auf die Einwohnerzahl wurde hier vereinfacht durch das Summieren der jährlichen Wanderungssalden berechnet. Weitere mögliche Effekte wie beispielsweise eine höhere Zahl an Geburten in den jeweiligen Folgejahren durch eine höhere Geburtenrate der zugezogenen (ausländischen) Bevölkerung können nicht beziffert und damit nicht berücksichtigt werden.
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