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Pressemitteilung 97/2026

Fast 40.000 Einbürgerungen in Baden-Württemberg im Jahr 2025

Höchster Wert seit dem Jahr 2000.

In Baden-Württemberg erhielten im Jahr 2025 insgesamt 39.790 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes bedeutet dies die höchste Zahl an Einbürgerungen seit dem Beginn der Erhebung vergleichbarer Daten im Jahr 2000 und einen weiteren Zuwachs um 5,2 % gegenüber dem Vorjahr 2024 (37.806 Einbürgerungen), in dem bereits ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen war.

Unter den Neubürgerinnen und Neubürgern im Südwesten waren 7.855 Minderjährige (19,7 %). Bei den erwachsenen Eingebürgerten waren die Männer (50,7 %) gegenüber den Frauen (49,3 %) leicht in der Überzahl. Im Durchschnitt waren die im Jahr 2025 eingebürgerten Personen 32,9 Jahre alt und damit über 11 Jahre jünger als die Gesamtbevölkerung Baden-Württembergs (44,2 Jahre).

Einbürgerungen aus Syrien am häufigsten, aber rückläufig

Im Jahr 2025 wurden Menschen mit 159 verschiedenen bisherigen Staatsangehörigkeiten in Baden-Württemberg zu deutschen Staatsbürgern. Am häufigsten erhielten, wie in den vorangegangenen Jahren, Syrerinnen und Syrer (6.495) den deutschen Pass. Gegenüber dem Vorjahr 2024 (9.106) war allerdings ein Rückgang (−29 %) zu verzeichnen. Mit 5.102 Einbürgerungen bildeten die ehemals türkischen Staatsangehörigen die zweitgrößte Gruppe und verzeichneten einen deutlichen Anstieg (Vorjahr: 3.849; +32 %). Deutliche Zuwächse im Vorjahresvergleich waren außerdem bei Einbürgerungen aus den Westbalkanstaaten Albanien (+111 %), Bosnien und Herzegowina (+87 %), Nordmazedonien (+50 %), Serbien (+33 %) und Kosovo (+12 %) sowie aus der Ukraine (+42 %) und aus Russland (+29 %) zu verzeichnen. Einbürgerungen von rumänischen (−14 %) und italienischen (−13 %) Staatsangehörigen waren dagegen seltener als im Vorjahr.

Weitere Informationen

Neben der originären Einbürgerungsstatistik wurden im Jahr 2025 erstmals Daten zu den neuen Statistiken der Einbürgerungsanträge und der erledigten Einbürgerungsverfahren erhoben. Erste Ergebnisse zu diesen Statistiken werden in einer weiteren Pressemitteilung am 3. Juni veröffentlicht.

 

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