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Pressemitteilung 200/2026

Geburtenrate in Baden-Württemberg 2025 in ländlichen Regionen leicht niedriger als in städtischen

Zum Landwirtschaftlichen Hauptfest: Geburtenrate im Stadtkreis Baden-Baden am niedrigsten, im Stadtkreis Heilbronn am höchsten.

Laut des Statistischen Landesamtes kamen in Baden-Württemberg im Jahr 2025 insgesamt 94.061 Kinder zur Welt. Davon wurden insgesamt in ländlichen Gemeinden 3.061 und in städtischen Gemeinden 91.000 Kinder geboren. Dies entspricht einer Geburtenrate pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern von durchschnittlich 8,05 Kindern in ländlichen Gemeinden und 8,38 Kindern in städtischen Gemeinden. In städtischen Gemeinden ist die Geburtenrate somit leicht höher als in ländlichen Gemeinden. Interessant ist hierbei ein Vergleich mit dem Jahr 2015, in dem die Geburtenrate in ländlichen Gemeinden noch bei 8,26 Kindern und in städtischen Gemeinden bei 9,33 Kindern pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner lag. Diese Entwicklung entspricht einerseits dem Rückgang der Geburten seit 2021 und deutet andererseits auf eine Annäherung der Geburtenraten in ländlichen und städtischen Regionen hin.

Ein Vergleich der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg zeigt, dass die Geburtenrate im Stadtkreis Baden-Baden mit 6,41 Kindern pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner am niedrigsten und im Stadtkreis Heilbronn mit 9,48 Kindern pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner am höchsten war. In den ländlich geprägten Regionen war die niedrigste Geburtenrate im Landkreis Waldshut mit 7,01 Kindern und die höchste im Alb-Donau-Kreis mit 8,90 Kindern zu verzeichnen. 

Weitere Informationen

Die Geburtenrate ist ein statistischer Wert, der angibt, wie viele Lebendgeburten es pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner gibt.

Die Einteilung der Städte und Gemeinden in ländliche und städtische sowie die der Stadt- und Landkreise in städtische und ländliche Regionen basiert auf dem Gemeindeverzeichnis GV-ISys (https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/gemeindeverzeichnis-einleitung.html). Dabei werden die Stadt- und Gemeindetypen nach Größe und Funktion in sieben Kategorien unterteilt. Für die vorliegenden Berechnungen wurden die Kategorien „Große Großstadt”, „Kleinere Großstadt”, „Größere Mittelstadt”, „Kleinere Mittelstadt”, „Größere Kleinstadt” und „Kleine Kleinstadt” zu den „Städtischen Gemeinden” zusammengefasst, während die „Landgemeinden” den „Ländlichen Gemeinden” zugeordnet wurden. Die Kreistypen werden hingegen nach Bevölkerungsdichte und Lage im siedlungsstrukturellen Regionstyp differenziert. Dabei wird zwischen vier Typen unterschieden. Im Rahmen der Berechnungen wurden kreisfreie Großstädte und städtische Kreise zu „städtisch geprägten Kreisen” zusammengefasst, während ländliche Kreise und dünn besiedelte ländliche Kreise als „ländlich geprägte Kreise” klassifiziert wurden.

Mit dem Berichtsjahr 2025 wurde die Cell-Key-Methode als Geheimhaltungsverfahren für die Statistik der Geburten eingeführt. Wenn Daten, die mit der Cell-Key-Methode geheim gehalten worden sind, in einer Tabelle oder Grafik dargestellt werden, ergibt sich bei der Aufsummierung der Zeilen oder Spalten in der Tabelle nicht immer die veröffentlichte Gesamtzahl. Es kann zu Abweichungen in den Summen kommen. Mehr zur Methode finden Sie im Statistikportal: Geheimhaltung mit Cell-Key-Methode.

 

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