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Pressemitteilung 82/2026

Holzeinschlag das vierte Jahr in Folge auf hohem Niveau

Das Schadholzaufkommen in Baden-Württemberg war weiter rückläufig.

Der Holzeinschlag in den Wäldern Baden-Württembergs umfasste im Jahr 2025 insgesamt 10,0 Millionen Kubikmeter. Damit lag die eingeschlagene Menge nach Angaben des Statistischen Landesamtes das vierte Jahr in Folge auf hohem Niveau und überstieg um 12 % das zehnjährige Mittel (2015-2024). Die Einschlagsmenge im gesamten Bundesgebiet ist dagegen seit 2021 rückläufig und ging auch 2025 um 6 % auf 57,3 Millionen Kubikmeter im Vergleich zu 2024 zurück. 

Der Einschlag von geschädigten Bäumen ist weiterhin rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Schadholzaufkommen in Baden-Württemberg mit 2,0 Millionen Kubikmeter nahezu halbiert (−48 %) und liegt deutlich unter dem zehnjährigen Mittel (3,5 Millionen Kubikmeter). Bundesweit war ein Rückgang um 54 % auf 12,7 Millionen Kubikmeter Schadholz zu verzeichnen.

Die durch Wind und Sturm verursachte Schadholzmenge war mit 0,2 Millionen Kubikmeter deutlich kleiner als in den Jahren 2023 und 2024 mit 1,2 und 0,9 Millionen Kubikmeter. Zudem erreichte der Einschlag aufgrund von Insektenschäden mit 1,2 Millionen Kubikmeter den niedrigsten Stand seit 2017. Im Rekordjahr 2019 erreichte der Wert 2,6 Millionen Kubikmeter. Bei einem Anteil von 58 % am gesamten Schadholzeinschlag bleiben Insektenschäden, vor allem durch den Borkenkäfer, die bedeutendste Ursache. Auch lange Phasen ohne Niederschlag verursachen große Schäden im Baumbestand, der daraus resultierende Einschlag lag jedoch 2025 (0,4 Millionen Kubikmeter) auf dem niedrigsten Niveau der vergangenen fünf Jahre.

Das Verhältnis zwischen Nadel- und Laubholz lag 2025 bei 77 % zu 23 %. Dies zeigt die Dominanz von Nadelholz in der Forstwirtschaft des Landes. In der Holzartengruppe „Fichte, Tanne, Douglasie und sonstiges Nadelholz“ wurde, wie in den Vorjahren, die größte Holzmenge (7,3 Millionen Kubikmeter) eingeschlagen. Zwei Drittel und damit der überwiegende Teil der gesamten Einschlagsmenge wird als Stammholz genutzt. Auf die Verwendung zur Energiegewinnung entfiel ein Anteil von 15 % und auf Industrieholz 11 %.

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