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Immer mehr Frauen studieren MINT-Fächer
Zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft am 11. Februar
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Im Jahr 2024 lehrten und forschten insgesamt 3.310 Professorinnen und Professoren an den baden-württembergischen Hochschulen im MINT-Bereich, darunter knapp 600 Frauen (18 %). 239 Professorinnen und Professoren wurden im Jahr 2024 erstmalig auf Zeit oder auf Lebenszeit berufen, darunter 109 in einem MINT-Fach. Der Frauenanteil an den Erstberufungen in den MINT-Fächern lag bei 35 % (Mathematik, Naturwissenschaften 53 %, Ingenieurwissenschaften 26 %). Der Frauenanteil an sämtlichen Erstberufungen des Jahres 2024 lag bei 41 %.
Neben einem Studium qualifiziert auch eine Berufsausbildung zu einer Tätigkeit im MINT-Bereich. Im Jahr 2024 befanden sich in Baden-Württemberg gut 71.900 Personen in einer beruflichen Ausbildung im MINT-Bereich, darunter 7.900 Frauen (11 %). Der Frauenanteil veränderte sich hier innerhalb der letzten zehn Jahre kaum. Insgesamt waren im Jahr 2024 nahezu 1,6 Millionen Personen in Baden-Württemberg in einem MINT-Beruf tätig. Unter den Erwerbstätigen im MINT-Bereich lag der Frauenanteil bei 18 %.
Weitere Informationen
Um auf die Rolle von Frauen und Mädchen in Wissenschaft und Technologie aufmerksam zu machen, führte die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2016 den Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft ein. Insbesondere die MINT-Fächer stehen dabei im Fokus. Hier ist der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften besonders groß.
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. In den Hochschulstatistiken zählen die Fächergruppen Mathematik, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften (darin enthalten Informatik) zu den MINT-Fächern.
Die Angaben zum Frauenanteil in der Berufsausbildung stammen aus der Berufsausbildungsstatistik 2024, die Angaben zu Erwerbstätigen aus dem Mikrozensus Endergebnis 2024.
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