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Pressemitteilung 196/2026

Leichter Anstieg der Zahl der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2025/26

Anteil der Lehrkräfte mit Teilzeitdeputat weiter gestiegen.

Im Schuljahr 2025/26 waren rund 117.800 Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg beschäftigt. Dies entspricht einem Anstieg von knapp 800 Personen beziehungsweise 0,6 % gegenüber dem vorangegangenen Schuljahr. Die Zahl der Lehrkräfte an öffentlichen Schulen stieg um 0,5 % auf rund 101.400 Personen, während die Zahl an privaten Schulen um 1,4 % auf rund 16.300 Personen anstieg. Dies stellt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg auf Basis der Ergebnisse der amtlichen Schulstatistik fest.

Der Anteil der vollzeitbeschäftigten Lehrkräfte an öffentlichen allgemeinbildenden Schulen sank. Im Schuljahr 2025/26 lag der Anteil bei 40,5 %, im Vergleich zu 40,7 % im Vorjahr. Gleichzeitig stieg der Anteil der Lehrkräfte, die in Teilzeit mit mindestens der Hälfte der Regelpflichtstunden tätig sind, auf 41,9 % (Vorjahr 41,4 %). Ein Beschäftigungsumfang von weniger als der Hälfte der Pflichtstunden hatten 17,6 % der Lehrkräfte. Hier war gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang zu verzeichnen (Vorjahr 17,9 %).

An privaten allgemeinbildenden Schulen nahm der Anteil der Lehrkräfte mit vollem Lehrumfang ab auf 36,3 % (Vorjahr 36,8 %). An Privatschulen ist Vollzeitbeschäftigung damit noch deutlich seltener als an öffentlichen Schulen. Mit mindestens der Hälfte der Regelpflichtstunden waren im Schuljahr 2025/26 an Privatschulen 43,5 % der Lehrkräfte beschäftigt (Vorjahr 43,0 %) und 20,2 % mit weniger als der Hälfte der Pflichtstunden (Vorjahr unverändert).

An öffentlichen allgemeinbildenden Schulen waren die meisten Lehrkräfte an Grund- und Werkreal-/Hauptschulen beschäftigt (33,1 %), gefolgt von den Gymnasien mit 25,2 %. Die privaten allgemeinbildenden Schulen haben eine andere Schwerpunktsetzung. Hier war der größte Anteil der Lehrkräfte an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) tätig (35,2 %), gefolgt von den Gymnasien (24,9 %).

Der Frauenanteil an den öffentlichen allgemeinbildenden Schulen blieb mit 75,4 % gegenüber dem Vorjahr (75,3 %) relativ konstant. An den privaten Schulen war der Frauenanteil mit 68,2 % (Vorjahr 68,3 %) geringer. Betrachtet man die einzelnen Schularten, war der Frauenanteil im Schuljahr 2025/26 an Grund- und Werkreal-/Hauptschulen (öffentlich 87,4 %, privat 77,3 %) am höchsten, gefolgt von den SBBZ (öffentlich 82,6 %, privat 74,1 %). Den niedrigsten Frauenanteil gab es jeweils an den Gymnasien (öffentlich 63,0 %, privat 60,8 %). Bei drei öffentlichen Schulen besonderer Art lag der Frauenanteil bei 62,4 %.

Weitere Informationen

Die Angaben zu den allgemeinbildenden Schulen umfassen keine Abendschulen und Kollegs.

Die Angaben zu den Grund- und Werkreal-/Hauptschulen umfassen keine Grundschulen im Verbund mit einer Gemeinschaftsschule.

Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) wurden in Baden-Württemberg bis 2015 als Sonderschulen bezeichnet.

 

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