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Pressemitteilung 65/2026

Mindestsicherungsquote: Neue Funktion im Regionalatlas Deutschland verbessert regionale Vergleichbarkeit

2024 erhielten in Baden-Württemberg 6 % der Bevölkerung Leistungen aus den sozialen Mindestsicherungssystemen.

In Baden-Württemberg lag die Mindestsicherungsquote 2024 bei 6,0 %. Sie entspricht dem Anteil an Personen in der Bevölkerung, die Leistungen aus den sozialen Mindestsicherungssystemen erhalten. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, zeigt der Nachbarschaftsvergleich für den Landkreis Esslingen, dass dieser 2024 mit 6,1 % näher am Anteil der benachbarten Landkreise Reutlingen (6,0 %), Rems-Murr-Kreis (6,5 %), Göppingen (6,8 %) sowie Böblingen (5,4 %) lag als am Anteil des benachbarten Stadtkreises Stuttgart (9,1 %).

Für den Landkreis Esslingen zeigt sich zudem im Deutschlandvergleich, dass 2024 rund 65 % aller Kreise und kreisfreien Städte eine höhere Mindestsicherungsquote aufwiesen.

Durch die neue Funktion „Regionsradar“ im Regionalatlas Deutschland werden Nachbarschaftsvergleiche zu einer ausgewählten Region jetzt schnell und einfach auf den verschiedenen regionalen Ebenen möglich. Die neue Funktion öffnet sich durch Klick auf das „Tacho“-Item unten in der rechten Leiste. Für die ausgewählte Region werden drei Auswertungen angezeigt: 1. Nachbarschaftsvergleich, 2. Deutschlandvergleich, 3. Platzierung (deutschlandweit).

Deutschlandweit zeigt sich, dass die Mindestsicherungsquote in städtischen Regionen häufig höher ist als in den umgebenden, eher ländlichen Regionen. Darüber hinaus wird durch die Karte im Regionalatlas ein Nord-Süd-Gefälle erkennbar. Unter den Regionen mit den niedrigsten Mindestsicherungsquoten liegen insbesondere ländlichere Kreise im Süden Deutschlands. Ein Beispiel dafür ist in Baden-Württemberg der Alb-Donau-Kreis. Dieser wies 2024 mit 4,0 % die niedrigste Mindestsicherungsquote im Land aus. In der deutschlandweiten Platzierung lag der Alb-Donau-Kreis damit auf Rang 33. Lediglich rund 8 % aller Kreise und kreisfreien Städte lagen noch unter diesem Wert.

Zusätzlich zum Regionsradar wurden auch neue Veränderungsraten, z. B. für die Mindestsicherungsquote, im Regionalatlas eingeführt. Diese erleichtern den Datenvergleich mit den Vorjahren. Das Angebot im Regionalatlas wird stetig ausgebaut.

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