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Pressemitteilung 119/2026

Pro-Kopf-Einkommen in Baden-Württemberg auf 31.966 Euro gestiegen

Zuwachs von 3,5 % des verfügbaren Pro-Kopf-Einkommens in 2024 – auch Plus beim realen Einkommen.

Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Baden-Württemberg betrug nach Angaben des Statistischen Landesamts im Jahr 2024 bezogen auf die Einwohnerinnen und Einwohner durchschnittlich 31.966 Euro und nahm damit gegenüber dem Vorjahr nominal um 3,5 % zu. Dies zeigen aktuelle Ergebnisse des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“. Da der Anstieg bei den Verbraucherpreisen mit 2,2 % schwächer war, verzeichneten die privaten Haushalte im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt auch einen Zuwachs bei den realen Pro-Kopf-Einkommen. Sowohl die Entwicklung der verfügbaren Einkommen als auch der Verbraucherpreise kann für einzelne Haushalte allerdings unterschiedlich ausfallen.   

Bundesweit stieg das verfügbare Einkommen je Einwohnerin bzw. Einwohner in 2024 um 3,7 % auf 30.069 Euro an. Das Pro-Kopf-Einkommen der baden-württembergischen Haushalte lag damit um annähernd 1.900 Euro über dem Bundesdurchschnitt.

Insgesamt erreichte das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte im Südwesten im Jahr 2024 die Summe von 359,2 Mrd. Euro. Das waren 3,8 % mehr als im Vorjahr. Maßgeblich ist der Anstieg des verfügbaren Einkommens auf die Zunahme bei den Arbeitnehmereinkommen zurückzuführen. Das Arbeitnehmerentgelt der Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger, das mit rund 346,3 Mrd. Euro 77 % des Primäreinkommens – das Einkommen aus Arbeit und Vermögen – ausmachte, lag 2024 um 5,3 % über dem Vorjahresniveau. Aber auch die monetären Sozialleistungen erhöhten sich mit 7,5 % kräftig, was unter anderem auf gestiegene Rentenzahlungen zurückzuführen sein dürfte. Die Einkommen aus unternehmerischer Tätigkeit blieben im Vorjahresvergleich nahezu unverändert (-0,0 %) und die Vermögenseinkommen waren rückläufig (-1,2 %). Ebenso dämpften der Anstieg bei den geleisteten Einkommen- und Vermögensteuern (+4,7 %) sowie höhere Sozialbeiträge (+5,9 %) den Zuwachs des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte im Land.

Weitere Informationen

Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck gibt an, wie viel Geld für Konsum und Sparen zur Verfügung steht. Es setzt sich zusammen aus den Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen, dem sogenannten Primäreinkommen, zuzüglich empfangener laufender Transfers (vorwiegend monetäre Sozialleistungen) und abzüglich direkter Steuern und Sozialbeiträge.

 

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