Rückläufige Erwerbstätigkeit im 2. Quartal 2026
Zuwächse in manchen Dienstleistungsbranchen.
In Baden-Württemberg waren im 2. Quartal 2026 rund 6,36 Millionen Menschen erwerbstätig. Wie das Statistische Landesamt nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ mitteilt, sank die Zahl der erwerbstätigen Personen im 2. Quartal 2026 verglichen mit dem Vorjahresquartal um 36.700 Personen (−0,6 %). Auf Bundesebene lag die Veränderungsrate für den gleichen Zeitraum bei −0,5 %.
Im Produzierenden Gewerbe verringerte sich die Erwerbstätigenzahl in Baden-Württemberg im 2. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 39.100 (−2,1 %) auf rund 1,83 Millionen Personen. Darunter waren knapp 1,41 Millionen Erwerbstätige dem Verarbeitenden Gewerbe zugeordnet. Für diese Branche wurde ein Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal von 40.600 Personen (−2,8 %) ermittelt. Das ebenfalls dem Produzierenden Gewerbe zugeordnete Baugewerbe verzeichnete einen moderaten Rückgang von rund 300 Arbeitsplätzen (−0,1 %).
Der Dienstleistungsbereich Baden-Württembergs wies im 2. Quartal 2026 knapp 4,47 Millionen erwerbstätige Personen aus. Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg die Erwerbstätigenzahl um 0,1 % bzw. rund 3.700 Personen. Dabei entstanden in den zusammengefassten Dienstleistungsbranchen „Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit“ rund 22.200 zusätzliche Arbeitsplätze (+1,2 %). Im Bereich „Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation“ verringerte sich die Erwerbstätigenzahl dagegen im 2. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 18.200 Personen (−1,2 %). Im Bereich „Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistungen; Grundstücks- und Wohnungswesen“ blieb die Zahl der erwerbstätigen Personen annähernd konstant.
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