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Pressemitteilung 18/2026

Schülerzahl an privaten Schulen steigt um 1,3 %

Leichter Anstieg an den privaten allgemeinbildenden Gymnasien

Im laufenden Schuljahr 2025/26 besuchen etwa 116.500 Schülerinnen und Schüler eine der 444 privaten allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg. Nach den vorläufigen Zahlen der amtlichen Schulstatistik sind dies 1,3 % mehr als noch im Vorjahr, teilt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mit.

Insgesamt besuchen etwa 10 % aller Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen eine private Schule.

Die Zahl der Grundschülerinnen und -schüler an privaten Schulen ist um 3,0 % gestiegen und liegt nun bei etwa 13.700 Schülerinnen und Schülern.

Die privaten Gemeinschaftsschulen verzeichnen einen sehr deutlichen Zuwachs. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 10 % auf etwa 4.100. Die privaten Gemeinschaftsschulen wachsen kontinuierlich und verzeichnen auch dieses Jahr den größten relativen Zuwachs unter den privaten allgemeinbildenden Schulen. 

Im Gegensatz zu den öffentlichen allgemeinbildenden Gymnasien, bei denen die Schülerzahl zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen ist, stieg die Schülerzahl an privaten allgemeinbildenden Gymnasien leicht um 0,2 Prozent an. Insgesamt besuchen im Schuljahr 2025/26 rund 36.400 Schülerinnen und Schüler private allgemeinbildende Gymnasien. Sie sind die bei weitem größte Schulart unter den privaten allgemeinbildenden Schulen.

Etwa 19.100 Schülerinnen und Schüler besuchen in diesem Schuljahr eine private Realschule. Dies bedeutet einen Anstieg von rund 3,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Rund 3.600 Schülerinnen und Schüler besuchen eine private Werkreal-/Hauptschule, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 2,1 % bedeutet. Auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen an Freien Waldorfschulen ist um rund 0,5 % gesunken. Rund 22.400 Schülerinnen und Schüler besuchen im Schuljahr 2025/26 eine Freie Waldorfschule in Baden-Württemberg.

Die Schülerzahlen an den privaten Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sind weiterhin steigend. Im Schuljahr 2025/26 besuchen etwa 17.100 Kinder und Jugendliche ein privates SBBZ, was einen Anstieg von 1,6 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Weitere Informationen

Die Schülerzahlen umfassen nicht die Schülerinnen und Schüler, die an Schulkindergärten, in Grundschulförderklassen oder im Rahmen des zweiten Bildungswegs unterrichtet werden.

Grundschulen werden inklusive Grundschulen im Verbund mit Gemeinschaftsschulen aufgeführt.

Die angegebenen Zahlen für die Gemeinschaftsschulen umfassen sowohl die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I als auch der Sekundarstufe II.

Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) wurden in Baden-Württemberg bis 2015 als Sonderschulen bezeichnet.

 

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Pressestelle

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