Sommerferien 2026: Preisentwicklung typischer Urlaubs- und Freizeitangebote
Bei Camping, Freizeit und saisonaler Ausstattung zeigte sich im Juli 2026 eine uneinheitliche Preisentwicklung.
Zum Beginn der Sommerferien lohnt sich ein Blick auf die Preisentwicklung typischer Urlaubs- und Freizeitangebote. Während sich der Verbraucherpreisindex im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat insgesamt um 2,5 % erhöhte, stiegen nach Feststellung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg die Preise einiger Dienstleistungen rund um den Sommerurlaub stärker. Bei saisonalen Artikeln zeigte sich dagegen ein gemischtes Bild: Einige Produkte waren günstiger als im Juli des Vorjahres, andere kosteten mehr.
Wer seinen Sommerurlaub auf einem deutschen Campingplatz verbrachte, musste für den Stellplatz teilweise tiefer in die Tasche greifen. Die Zelt- und Campingplatzgebühren lagen 4,6 % höher als im Juli 2025. Deutlich moderater fiel die Entwicklung bei Wohnmobilstellplätzen aus: Hier mussten Reisende für eine Übernachtung 1,8 % mehr bezahlen.
Bei der Campingausrüstung konnten Verbraucherinnen und Verbraucher teilweise sparen. Garten- und Campingmöbel kosteten 5,7 % weniger als ein Jahr zuvor, Luftmatratzen und andere Campingartikel waren 6,9 % günstiger. Wer dagegen ein Zelt oder entsprechendes Zubehör benötigte, musste mit einem Preisaufschlag von 5,3 % rechnen.
Auch beim Ausflug ins Schwimmbad machte sich die Preisentwicklung bemerkbar. Der Eintritt kostete in Baden-Württemberg 7,3 % mehr als im Juli des Vorjahres. Für den Sonnenschutz fielen ebenfalls höhere Ausgaben an: Sonnenschirme waren 5,6 % und Sonnenbrillen 2,5 % teurer.
Günstiger wurde dagegen die passende Badebekleidung. Die Preise für Damenbadebekleidung gingen um 5,0 % zurück, die für Herrenbadebekleidung um 4,5 %. Bei Handtüchern gab es mit einem Minus von 0,2 % kaum eine Veränderung.
Sommerzeit ist auch Eiszeit: Die süße Abkühlung belastete den Geldbeutel vergleichsweise wenig. Speiseeis aus dem Einzelhandel kostete 1,8 % mehr als im Juli 2025. Noch moderater fiel die Preisentwicklung bei Eisbechern und anderen Süßspeisen in Restaurants oder Cafés aus. Hier lagen die Preise lediglich 0,4 % über dem Vorjahresniveau. Damit blieben beide Preissteigerungen unter der allgemeinen Preisentwicklung von 2,5 %.
Weitere Informationen
Hinweis
Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht »Verbraucherpreise für Baden-Württemberg«.
Revision des Verbraucherpreisindex
Der Verbraucherpreisindex wird in turnusmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Seit dem Berichtsmonat Februar 2023 bezieht sich die Berechnung auf das Basisjahr 2020. Das bedeutet, dass der Verbraucherpreisindex im Jahresdurchschnitt 2020 auf 100 gesetzt ist.
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