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Todesursachen (PM)

Steigende Zahlen bei der Behandlung von Patienten mit Prostatakrebs in Baden-Württemberg

Vollstationäre Behandlungen im Krankenhaus und Todesfälle aufgrund von Prostatakrebs entwickeln sich unterschiedlich.

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Wie das Statistische Landesamt zum „Weltmännertag“ am 3. November mitteilt, lag die Zahl der vollstationären Behandlungen aufgrund von Prostatakrebs 2025 für Männer aus Baden-Württemberg mit 11.761 Fällen nahezu unverändert auf dem Vorjahresniveau (2024: 11.763 Fälle). Bezogen auf die männliche Bevölkerung entspricht dies rund 211 Behandlungen je 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg. Im längerfristigen Trend zeigte sich zuvor eine deutliche Steigerung der Behandlungsfälle. Betrachtet man den Zeitraum seit 2015, so stieg die Zahl der vollstationären Behandlungen aufgrund von Prostatakrebs bis 2025 deutlich um 49,7 %. Diese Entwicklung lässt sich dabei nur teilweise durch demografische Veränderungen erklären, denn auch altersstandardisierte Kennzahlen zeigen den gleichen Trend.

Die durch Prostatakrebs verursachten Sterbefälle in Baden-Württemberg sind im gleichen Zeitraum ebenfalls gestiegen. Im Vergleich zu den vollstationären Krankenhausbehandlungen ist die Zunahme jedoch deutlich geringer. Seit 2020 zeichnet sich sogar ein gegenläufiger Trend ab. So stieg die Zahl der Sterbefälle je 100.000 männliche Einwohner von 2015 bis 2025 zwar insgesamt um 5,6 %, seit 2020 sind die Zahlen aber rückläufig. Im Vergleich zu 2020 gab es 2025 rund 5,9 % weniger Sterbefälle je 100.000 Einwohner, die auf Prostatakrebs zurückzuführen sind. Die unterschiedliche Entwicklung von Behandlungen und Todesfällen könnte dabei auf Fortschritte bei der Früherkennung und der Behandlung von Prostatakrebs zurückzuführen sein.

Weitere Informationen

Die Daten beziehen sich auf Patienten und Verstorbene mit Wohnsitz in Baden-Württemberg und nicht zwangsläufig auf in Baden-Württemberg behandelte oder verstorbene Personen.

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