Sterblichkeit in Baden-Württemberg sinkt
Baden-Württemberg: 881 Sterbefälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.
Im Jahr 2025 starben etwa 117.500 Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger. Dies waren knapp 1.100 Sterbefälle weniger (−0,9 %) als im Jahr 2025. Damit ist die absolute Zahl der Sterbefälle nach dem Anstieg in den Jahren 2016 bis 2022 - vor allem in den Pandemiejahren 2020 bis 2022 - nun zum dritten Mal in Folge gesunken, so das Statistische Landesamt. Die Zahl der männlichen Gestorbenen sank mit einem Minus von 1,4 % etwas stärker als die Zahl der weiblichen Gestorbenen (−0,4 %).
Über die Gesamtheit der männlichen Sterbefälle (58.600) verstarben die meisten Männer im 86. Lebensjahr. Bei den verstorbenen Frauen (59.000) lag der höchste Anteil im 87. Lebensjahr. Im Januar starben rund 11.500 Menschen und damit mehr als in allen anderen Monaten des Jahres 2025. Die niedrigste Zahl wurde mit gut 9.200 Sterbefällen im Mai 2025 verzeichnet.
Die Sterblichkeit, das heißt die Zahl der Sterbefälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, ging im Vergleich zu 2024 zurück (−3,3 %). Mit 881 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sank die altersstandardisierte Sterblichkeit 2025 unter den Vorjahreswert von 911 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. In der Altersgruppe »90 Jahre und älter« war die Sterblichkeit mit etwa 22.500 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner am höchsten und in den Altersgruppen von »5 bis unter 10« mit 6 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner am geringsten.
Weitere Informationen
Alle Angaben im Text wurden auf 100 Sterbefälle gerundet. Die Sterblichkeit wurde zur besseren Vergleichbarkeit auf die sogenannte „Europabevölkerung 2013“ altersstandardisiert.
Mit dem Berichtsjahr 2025 wurde die Cell-Key-Methode als Geheimhaltungsverfahren für die Statistik der Sterbefälle eingeführt. Wenn Daten, die mit der Cell-Key-Methode geheim gehalten worden sind, in einer Tabelle oder Grafik dargestellt werden, ergibt sich bei der Aufsummierung der Zeilen oder Spalten in der Tabelle nicht immer die veröffentlichte Gesamtzahl. Es kann zu Abweichungen in den Summen kommen.
- Methodenbeschreibung:Cell-Key-Methode (Statistikportal)
- Tabelle:„Eheschließungen, Lebendgeborene und Gestorbene“ (126XX_0001)
- Themenseite: „Geburten und Sterbefälle“
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