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Pressemitteilung 218/2026

Südwestindustrie im August 2026: Wirtschaftliche Erholung zunehmend robust

Auftragseingang +3,3 %, Produktion +3,7 %, Umsatz +5,8 %, Beschäftigung −2,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die Auftragseingangs-, Produktions- und Umsatzentwicklung in der Südwestindustrie fiel im August 2026, und damit im Kontext hoher Weltmarktpreise für Energie und Rohstoffe, über alle drei Indikatoren positiv aus. Insgesamt zeigt sich damit die wirtschaftliche Erholung der Südwestindustrie zunehmend robust. Die konjunkturell nachlaufende Industriebeschäftigung lag im August 2026 zwar weiterhin unter dem Wert des Vorjahres, entwickelte sich im Vergleich zum Vormonat jedoch leicht positiv.

Nach vorläufiger Feststellung des Statistischen Landesamtes erhielt die Südwestindustrie im August 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat preis- und arbeitstäglich bereinigt mehr Aufträge (+3,3 %). Die positive Entwicklung resultierte dabei allein aus dem Inlandsgeschäft (+11,5 %). Das Auslandsgeschäft entwickelte sich hingegen negativ (−0,9 %). Gegenüber dem Vormonat Juli 2026 nahm der Auftragseingang preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt ebenfalls zu (+2,9 %). Insgesamt verbuchte die Südwestindustrie im Zeitraum von Januar bis August 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum preis- und arbeitstäglich bereinigt ein Auftragsplus (+1,7 %). Das starke Inlandsgeschäft (+5,8 %) stützte diese positive Entwicklung. Das Auslandsgeschäft verlief negativ (−0,5 %).

Die Produktion der Südwestindustrie nahm nach vorläufigen Angaben im August 2026 im Vergleich zu dem Produktionsergebnis des Vorjahresmonats August 2025 preis- und arbeitstäglich bereinigt zu (+3,7 %). Gegenüber dem Vormonat Juli 2026 stieg der Produktionsausstoß preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt ebenfalls an (+1,7 %). Insgesamt lag im Zeitraum Januar bis August 2026 die Industrieproduktion im Südwesten preis- und arbeitstäglich bereinigt über dem Vorjahresniveau (+0,9 %).

Der reale (d. h. preisbereinigte) Umsatz der Südwestindustrie nahm nach vorläufigen Angaben im August 2026 preis- und arbeitstäglich bereinigt gegenüber dem Vorjahresmonat August 2025 deutlich zu (+5,8 %). Die positive Entwicklung basierte dabei sowohl auf dem Auslandsgeschäft (+6,8 %) als auch auf dem Inlandsgeschäft (+4,4 %). Gegenüber dem Vormonat Juli 2026 nahm der Umsatz preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt ebenfalls zu (+3,5 %). Insgesamt verzeichnete die Südwestindustrie im Zeitraum Januar bis August 2026 preis- und arbeitstäglich bereinigt ein Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+1,8 %). Die positiven Impulse kamen dabei stärker aus dem Auslandsgeschäft (+2,7 %) als aus dem Inlandsgeschäft (+0,6 %).

Die Industriebetriebe Baden-Württembergs beschäftigten nach vorläufigen Angaben im August 2026 rund 1,118 Millionen Personen und somit 28.200 Personen (−2,5 %) weniger als im August des Vorjahres. Gegenüber dem Vormonat Juli 2026 stieg die Zahl der Industriebeschäftigten allerdings um 5.100 Personen (+0,5 %) an. Insgesamt waren im Zeitraum Januar bis August 2026 durchschnittlich etwa 1,122 Mill. Personen in der Südwestindustrie beschäftigt und damit rund 30.700 Personen (−2,7 %) weniger als im entsprechenden Vergleichszeitraum 2025.

Weitere Informationen

Industriebetriebe: Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) mit mindestens 50 Beschäftigten

Bundesergebnisse: Die korrespondierenden Bundesergebnisse werden vom Statistischen Bundesamt am 6.10.2026 (Auftragseingangs- und Umsatzindex), 7.10.2026 (Produktionsindex) und 14.10.2026 (Beschäftigte) veröffentlicht.

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