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Pressemitteilung 2/2026

Südwestindustrie im November 2025: Konjunkturelle Entwicklung durchwachsen

Auftragseingang +15,8 %, Produktion −0,2 %, Umsatz −3,7 %, Beschäftigung −2,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Im November 2025 nahm im Vorjahresvergleich der Auftragseingang der Südwestindustrie deutlich zu. Bei der Betrachtung der positiven Auftragssituation ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Entwicklung der Auftragseingänge durch das Vorliegen von Großaufträgen stark beeinflusst sein kann. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass Aufträge storniert werden, was bedeutet, dass nicht alle Auftragseingänge zu einer tatsächlichen Produktion oder Umsatzrealisierung führen. Der Produktions- und der Umsatzindex nahmen im Vorjahresvergleich ab. Die Südwestindustrie zeichnet damit im November 2025 ein durchwachsenes Bild. Die konjunkturell nachlaufende Industriebeschäftigung lag im November 2025 unter dem Wert des Vorjahres und auch des Vormonats.

Nach vorläufiger Feststellung des Statistischen Landesamtes erhielt die Südwestindustrie im November 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 preis- und arbeitstäglich bereinigt deutlich mehr Aufträge (+15,8 %). Die positive Entwicklung resultierte dabei stärker aus dem Inlandsgeschäft (+28,3 %) als  aus dem Auslandsgeschäft (+8,6 %). Gegenüber dem Vormonat Oktober 2025 nahm der Auftragseingang preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt ebenfalls deutlich zu (+11,7 %). Im Zeitraum von Januar bis November 2025 verbuchte die Südwestindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum preis- und arbeitstäglich bereinigt ein Auftragsplus (+5,9 %). Der Zuwachs im Auslandsgeschäft (+7,3 %) fiel dabei stärker aus als im Inlandsgeschäft (+3,7 %).

Die Produktion der Südwestindustrie ging nach vorläufigen Angaben im November 2025 im Vergleich zu dem Produktionsergebnis des Vorjahresmonats November 2024 preis- und arbeitstäglich bereinigt leicht zurück (−0,2 %). Auch gegenüber dem Vormonat Oktober 2025 war der Produktionsausstoß preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt negativ (−1,8 %). Insgesamt lag im Zeitraum Januar bis November 2025 die Industrieproduktion im Südwesten preis- und arbeitstäglich bereinigt unter dem Vorjahresniveau (−0,6 %).

Der reale (d. h. preisbereinigte) Umsatz der Südwestindustrie nahm nach vorläufigen Angaben im November 2025 preis- und arbeitstäglich bereinigt gegenüber dem Vorjahresmonat ab (−3,7 %). Diese negative Entwicklung resultierte dabei etwas stärker aus dem Inlandsgeschäft (−4,5 %) als aus dem Auslandsgeschäft (−3,0 %). Gegenüber dem Vormonat Oktober 2025 nahm der Umsatz preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt ebenfalls ab (−2,5 %). Insgesamt verzeichnete die Südwestindustrie im Zeitraum Januar bis November 2025 preis- und arbeitstäglich bereinigt ein Umsatzminus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (−2,4 %). Die negativen Impulse kamen dabei stärker aus dem Inlandsgeschäft (−3,9 %) als aus dem Auslandsgeschäft (−1,3 %).

Die Industriebetriebe Baden-Württembergs beschäftigten nach vorläufigen Angaben im November 2025 rund 1,142 Millionen Personen und somit 29 900 Personen (−2,6 %) weniger als im November des Vorjahres. Gegenüber dem Vormonat Oktober 2025 ging die Zahl der Industriebeschäftigten um 4 200 Personen (−0,4 %) zurück. Insgesamt waren im Zeitraum Januar bis November 2025 durchschnittlich etwa 1,152 Millionen Personen in der Südwestindustrie beschäftigt und damit rund 24 600 Personen (−2,1 %) weniger als im entsprechenden Vergleichszeitraum 2024.

Weitere Information

Industriebetriebe: Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) mit mindestens 50 Beschäftigten

Bundesergebnisse: Die korrespondierenden Bundesergebnisse werden vom Statistischen Bundesamt am 8.1. 2026 (Auftragseingangs- und Umsatzindex), 9.1. 2026 (Produktionsindex) und 15.1. 2026 (Beschäftigte) veröffentlicht..

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