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Pressemitteilung 142/2020

Wohnungsbestand von 5,334 Millionen Wohnungen im Land Ende 2019

Durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung beträgt gut 96 Quadratmeter

Zum 31. 12. 2019 gab es in Baden-Württemberg 5,334 Millionen (Mill.) Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden einschließlich der Wohnungen in Wohnheimen. Wie die jährliche Fortschreibung des Wohngebäude- und Wohnungsbestandes des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg ergab, waren dies rund 0,7 % mehr Wohnungen als Ende 2018. Die Bestandsrechnung ergab einen Zugang von 34 881 Neubauwohnungen und einen Totalabgang von 3 597 Wohnungen.

Der Wohngebäudebestand umfasste 1,495 Mill. Einfamilienhäuser. Dies entsprach einem Anteil von 61 % an allen Wohngebäuden. Weiterhin bestanden 510 329 Zweifamilienhäuser (Wohngebäude mit 2 Wohnungen) mit 1,021 Mill. Wohnungen. In den 433 104 Mehrfamilienhäusern, das sind Wohngebäude mit 3 oder mehr Wohnungen, befanden sich 2,526 Mill. Wohnungen oder gut 49 % des Wohnungsbestands in Wohngebäuden. Die Wohnungen in Wohnheimen addierten sich auf 81 296 Wohnungen. Im Wohnungsbestand 2019 waren 210 967 Wohnungen in Nichtwohngebäuden enthalten, das sind Gebäude, die überwiegend anderen Zwecken als dem Wohnen dienen. Rechnerisch beträgt die durchschnittliche Wohnfläche 96 Quadratmeter je Wohnung.

Tabelle 1

Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Baden-Württemberg am 31. 12. 2019
Gebiet Wohnungen Räume1) Wohnfläche
Anzahl 100 m²

1) Wohn, Ess- und Schlafzimmer, andere bewohnbare Räume sowie abgeschlossene Küchen. Ohne Bad, Toilette, Flur und Wirtschaftsräume.

Datenquelle: Jährliche Fortschreibung des Gebäude- und Wohnungsbestands.

Stuttgart (SKR) 314.911 1.165.337 245.057
Böblingen (LKR) 183.595 825.635 177.302
Esslingen (LKR) 256.985 1.134.524 237.798
Göppingen (LKR) 122.320 567.097 118.034
Ludwigsburg (LKR) 257.401 1.141.815 240.377
Rems-Murr-Kreis (LKR) 203.145 917.829 191.987
Heilbronn (SKR) 61.182 254.498 52.183
Heilbronn (LKR) 157.791 774.067 164.907
Hohenlohekreis (LKR) 52.517 262.921 54.827
Schwäbisch Hall (LKR) 91.054 455.977 94.651
Main-Tauber-Kreis (LKR) 65.260 334.110 69.787
Heidenheim (LKR) 63.238 307.123 62.073
Ostalbkreis (LKR) 147.706 727.810 150.352
Regierungsbezirk Stuttgart 1.977.105 8.868.743 1.859.337
Baden-Baden (SKR) 30.267 129.144 29.632
Karlsruhe (SKR) 158.114 609.214 131.279
Karlsruhe (LKR) 207.258 997.375 220.709
Rastatt (LKR) 111.213 518.998 113.679
Heidelberg (SKR) 80.440 294.882 63.694
Mannheim (SKR) 167.008 592.460 131.159
Neckar-Odenwald-Kreis (LKR) 68.133 353.575 74.662
Rhein-Neckar-Kreis (LKR) 267.017 1.242.616 274.833
Pforzheim (SKR) 61.678 245.551 52.197
Calw (LKR) 77.389 361.067 76.841
Enzkreis (LKR) 92.747 453.401 97.662
Freudenstadt (LKR) 57.826 278.968 58.172
Regierungsbezirk Karlsruhe 1.379.090 6.077.251 1.324.519
Freiburg im Breisgau (SKR) 117.399 423.992 90.339
Breisgau Hochschwarzwald (LKR) 124.388 567.456 127.084
Emmendingen (LKR) 77.378 359.549 78.723
Ortenaukreis (LKR) 200.811 954.086 207.390
Rottweil (LKR) 67.704 339.406 70.862
Schwarzwald-Baar-Kreis (LKR) 105.900 480.578 101.608
Tuttlingen (LKR) 65.144 322.349 67.352
Konstanz (LKR) 143.900 610.944 133.714
Lörrach (LKR) 111.527 499.828 109.177
Waldshut (LKR) 84.228 398.617 87.930
Regierungsbezirk Freiburg 1.098.379 4.956.805 1.074.180
Reutlingen (LKR) 135.629 634.154 132.318
Tübingen (LKR) 104.972 478.177 101.372
Zollernalbkreis (LKR) 90.861 471.046 96.199
Ulm (SKR) 63.174 256.044 53.882
Alb-Donau-Kreis (LKR) 89.284 457.282 96.535
Biberach (LKR) 92.871 479.844 101.626
Bodenseekreis (LKR) 109.815 485.113 106.537
Ravensburg (LKR) 131.491 627.904 133.578
Sigmaringen (LKR) 61.237 316.317 65.954
Regierungsbezirk Tübingen 879.334 4.205.881 888.002
Baden-Württemberg 5.333.908 24.108.680 5.146.037

Weitere Informationen

Methodische Hinweise

Der Wohngebäude- und Wohnungsbestand Baden-Württembergs wird berechnet, indem der Bestand des Vorjahres durch die fertiggestellten Neubauten und abgeschlossenen Baumaßnahmen des Folgejahres ergänzt und um die »Abgänge« von Wohngebäuden oder Gebäudeteilen vermindert wird. Abgänge entstehen zum Beispiel, wenn die Gebäudenutzung zwischen Wohn- und Nichtwohnzwecken geändert wird oder ein Gebäude nicht mehr bewohnt werden kann. Letzteres kann durch Gebäudeabbruch, einen Schadensfall oder Baumaßnahmen geschehen. Der Bestand an Nichtwohngebäuden wird nicht ermittelt (sehr wohl jedoch die sich gegebenenfalls darin befindlichen Wohnungen).

Kontakt

Pressestelle

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