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Finanzen und SteuernFinanzausgleich

Der kommunale Bereich in Baden-Württemberg trägt vielfältige Aufgaben. Neben den Steuereinnahmen stellt der kommunale Finanzausgleich ein weiteres wichtiges Instrument dar, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Das Land gewährt Finanzmittel für verschiedene Zwecke, um die kommunalen Aufgaben zu unterstützen, insbesondere mit dem Ziel, die Unterschiede in der finanziellen Leistungsfähigkeit zwischen den einzelnen Kommunen auszugleichen.

Pressemitteilungen

  • 691 Millionen Euro mehr Zuweisungen an Kommunen

    | Finanzausgleich (PM)

    Die baden-württembergischen Kommunen erhielten 2025 mehr als 16 Milliarden Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich.

  • Mehr als 6 Milliarden Euro Kreisumlage erwartet

    | Finanzausgleich (PM)

    Baden-Württemberg: 24 der 35 Landkreise erhöhten im Jahr 2026 ihre Kreisumlagehebesätze

  • Aufkommen der Grunderwerbsteuer 2025 deutlich gestiegen

    | Finanzausgleich (PM)

    Die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer lagen im Jahr 2025 bei 2,16 Milliarden Euro in Baden-Württemberg.

  • Wirtschaftskraft in Baden-Württemberg 29 % über dem EU-Durchschnitt

    | Pressemitteilungen

    Wo steht Baden-Württemberg im nationalen und internationalen Vergleich? – 42 Strukturindikatoren in der neuen Ausgabe „Baden-Württemberg: Ein Standort im Vergleich“ geben Antworten.

  • Weltstatistiktag 2025: „Zahlen. Schaffen. Wissen.“

    | Bürokratieentlastung

    Warum Baden-Württemberg mehr zählt, als man denkt.

  • Kommunaler Finanzausgleich 2024: 15,4 Milliarden Euro an Zuweisungen für den kommunalen Bereich

    | Finanzausgleich (PM)

    Deutlicher Anstieg zum Vorjahr um mehr als 1 Milliarde Euro

  • Wo steht Baden-Württemberg im nationalen und internationalen Vergleich?

    | Mobilität (PM)

    42 Strukturindikatoren in der neuen Ausgabe »Baden-Württemberg: Ein Standort im Vergleich« geben Antworten

  • Kommunaler Finanzausgleich 2023: 14,3 Milliarden Euro an Zuweisungen für den kommunalen Bereich

    | Kinderbetreuung (PM)

    Erstmals leichter Rückgang um 120 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

  • Kommunaler Finanzausgleich 2022: 14,5 Milliarden Euro an Zuweisungen für den kommunalen Bereich

    | Kinderbetreuung (PM)

    Zuwachs von 1,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr

  • Baden-Württemberg: 4,5 Milliarden Euro Kreisumlage für 2023 erwartet

    | Finanzausgleich (PM)

    19 der 35 Landkreise haben für 2023 die Kreisumlagehebesätze geändert

  • Kommunaler Finanzausgleich 2021: Mehr als 13 Milliarden Euro an Zuweisungen für den kommunalen Bereich

    | Kinderbetreuung (PM)

    Unterstützung der Gemeinden durch Schlüsselzuweisungen haben einen Anteil von 62 % an den Ausgaben

  • Kommunaler Finanzausgleich 2020: Rund 13 Milliarden Euro an Zuweisungen für den kommunalen Bereich

    | Kinderbetreuung (PM)

    Baden-Württemberg: Plus von mehr als 82 % gegenüber 2010

    Tabellen

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    Häufig gestellte Fragen

    Die Bedarfsmesszahl der Gemeinde wird nicht aus der konkreten Aufgabenbelastung der Gemeinde ermittelt, weil es kein einigermaßen verlässliches Verfahren der objektiven Bedarfsmessung gibt. 

    Der Bedarf wird aus den Indikatoren Einwohner (Bedarfsmesszahl A) und der Fläche einer Gemeinde im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl (Bedarfsmesszahl B) ermittelt. Diese Werte werden mit dem sogenannten Kopfbetrag multipliziert. Der Kopfbetrag wird davor je nach Wert mit einem gesetzlich festgelegten Hundertsatz multipliziert. 

    Die Steuerkraftmesszahl einer Gemeinde zeigt die Steuerkraft im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs an. Sie stellt die Summe aus dem Grundsteuer- und Gewerbesteuernettoaufkommen, den Gemeindeanteilen an der Einkommensteuer und der Umsatzsteuer und den Zuweisungen im Rahmen des Familienleistungsausgleichs, jeweils im zweiten vorangegangenen Jahr dar. Es wird jedoch nicht das Ist-Aufkommen der Grund- und Gewerbesteuer zugrunde gelegt, sondern ein auf einen einheitlichen Hebesatz (Anrechnungshebesatz) umgerechnetes Aufkommen. 
    Die Steuerkraftmesszahl ist nur ein Indikator dafür inwiefern eine Gemeinde in der Lage ist ihren Finanzbedarf, also die notwendigen Ausgaben zur Erfüllung ihrer Pflichtaufgaben, abzudecken. Als Finanzbedarf wird im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs die Bedarfsmesszahl einer Gemeinde zugrunde gelegt.

    Die Steuerkraftquote zeigt die Steuerkraft der Gemeinde im Verhältnis zum Finanzbedarf, die eine Gemeinde aufzubringen hat, um den Grundbedarf der Gemeindeverwaltung abzudecken. Die Berechnung lautet: Steuerkraftmesszahl / Bedarfsmesszahl in Prozent.

    Die Steuerkraftsumme der Gemeinden stellt die Bemessungsgrundlage für die Finanzausgleichs-, Kreis- und Regionalverbandsumlagen dar. Sie setzt sich zusammen aus der Steuerkraftmesszahl zuzüglich der Schlüsselzuweisungen nach der mangelnden Steuerkraft für das zweite vorangegangene Jahr.

    Die Schlüsselzuweisung nach der mangelnden Steuerkraft ist die wichtigste Einnahme der Gemeinden aus dem Finanzausgleich. Nur die Gemeinden, deren Bedarfsmesszahl die Steuerkraftmesszahl übersteigt, erhalten diese Zuweisung, sonst spricht man von sogenannten abundanten Gemeinden. Diese erhalten keine Zuweisung nach der mangelnden Steuerkraft (siehe auch Steuerkraftquote). Je höher die Differenz zwischen Bedarfsmesszahl und Steuerkraftmesszahl (= Schlüsselzahl) ist, umso höher fällt die Zuweisung nach der mangelnden Steuerkraft aus.

    Weitere Informationen

    Kommunalfinanzen

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    Die Kommunen und ihre Einnahmen

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    Finanzausgleich

    E-Mail: fag@stala.bwl.de

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